Nach Jahren der Entwicklung hat der Windowmanager Fluxbox die Version 1.0.0 erreicht.Der sehr schlanke und schnelle, aus der Blackbox weiterentwickelte, Windowmanager bringt die gleiche Optik wie sein Vorfahr mit und bietet vollständige Kompatibilität zu dessen Konfigurationen. Die Unterschiede reichen jedoch sehr weit. Die Fluxbox bietet unter anderem vollständige KDE- und teilweise GNOME-Unterstützung. Eine Einführung und ausführliche Erläuterung zum letzten Release Candidate (Fluxbox 1.0 RC3) vom April 2007 findet man im Linux Magazin Online.
Die Entwickler behoben in der finalen Version zahlreiche Fehler und implementierten einige neue Funktionen. Zusätzlich verbesserten sie die Sprachunterstützung für Deutsch, Schwedisch, Englisch und weitere Sprachen. Erstmals gibt es ein Remote-Steuerung des Windowmanagers: Der Eintrag “session.screen.allowRemoteActions” in der init-Datei aktiviert die Möglichkeit, die meisten Fluxbox-Kommandos mittels Skripten zu steuern. Die Syntax folgt dem Beispiel “CustomMenu ~/.fluxbox/custommenu”. Ebenfalls neu sind die Kommandos “:AddWorkspace” und “:RemoveLastWorkspace”, die man über Tastenkombinationen oder aus dem Menü aufruft. Die Funktion zur automatischen Erstellung des Menüs enthält nun auch mögliche Einträge für Open Office sowie andere Windowmanager.
Auch in optischer Hinsicht bietet Fluxbox Neues: Mit Version 1.0.0 bringt der Windowmanager mit “bloe” ein neues Standard-Theme mit (Abbildung). Hinzu kommen zehn weitere neue Farb- und Gestaltungs-Themes. Außerdem wurde der Umgang mit fixierten Konturen und abgerundete Ecken haben nun definierte Grenzen. Alle weiteren Änderungen und Verbesserungen stehen im Changelog. Fluxbox kann man ab sofort als Quellpaket via Sourceforge herunterladen.





