Das neue Debian-Unterprojekt “Etch and a half” will durch Kernel-Updates und Treiber für Debian 4.0 Linux für mehr Hardware-Kompatibilität sorgen.
Zu der aktuellen, stabilen Version von Debian wollen die Beteiligten des Projekts “Etch and a half” Kernel-Pakete und eventuell auch X-Treiber hinzufügen. Am liebsten nähmen sie den brandneuen Kernel 2.6.24 (wir berichteten). Da noch nicht feststeht, ob er stabil ist, muss Kernel 2.6.22 als Plan B herhalten.
Von Updates, die über mehr Hardware-Kompatibilität hinausgehen, grenzt sich das Projekt jedoch ab. So will es zum Beispiel keine Updates der Desktop-Umgebungen einspielen. Als Gründe nennt der Projektler Dann Frazier das Ausmaß der Veränderungen, die damit einhergingen, die Intransparenz für die Benutzer und das Risiko der Instabilität. Aber ansonsten könne jede Paketänderung, die innerhalb des Paketes angesiedelt ist und zu mehr Hardware-Support führt, auf der Etchnhalf-Mailingliste gepostet werden – “Etch-and-a-half ist nicht zwingend auf Kernel-Pakete beschränkt”, erläutert Frazier.
Außer dem Blogeintrag von Frazier gibt es keine weiteren Informationen über das Projekt. Die Idee für Updates zwischen den Releases kam schon Ende des Sommers 2007 auf. Eine Seite im Debian-Wiki existiert, kommt aber über den Stand des Kick-off-Treffens Ende Oktober 2007 nicht hinaus. Das Projekt findet derzeit fast ausschließlich auf der extra dafür geschaffenen Mailingliste statt.
Der Debian-Entwickler Dann Frazier ist im Debian-Projekt als Release-Assistent für die Stable-Versionen aktiv.





