Der programmierbare Editor GNU Emacs ist in Version 23.2 mit zahlreichen kleineren Änderungen und neuen Packages erhältlich.
Zu den Neuzugängen gehört js.el, ein neuer Major-Mode zur Bearbeitung von Javascript. Bisher als zusätzliches Package erhältlich und jetzt Teil der Emacs-Distribution ist die Entwicklungsumgebung CEDET (the Collection of Emacs Development Tools) samt EDE (Emacs Development Environment) das zur Verwaltung von Code-Projekten dient. Ebenfalls dabei ist das Semantic-Paket mit vorgefertigten Parsern für C/C++, Java, Javascript und andere Sprachen.
Daneben hat sich die maximale Größe eines Textpuffers verdoppelt. Auf 32-Bit-Systemen beträgt sie nun bis zu 512 MByte. In der Gnome-Desktopumgebung kann Emacs die in Gnome eingestellte Standardschriftart für Monospace verwenden. Eine weitere Neuerung ist das Kommando completion-at-point, das Vervollständigung der Eingaben abhängig vom Editormodus bietet.
Das neue Kommando zrgrep dient zur rekursiven Suche in Gzip-komprimierten Dateien. Tramp, die Erweiterung zum Bearbeiten von Dateien auf entfernten Rechner, kann nun das IMAP-Protokoll verwenden, und das auch in der Variante IMAPS. Auf Systemen mit GVFS-Fuse stehen außerdem dav, davs und weitere Methoden zur Verfügung.
Eine detaillierte Auflistung weiterer Änderungen in Emacs 23.2 findet sich in der News-Datei. Die Software steht unter GPLv3 als Tarball auf den GNU-Mirror-Servern zum Download bereit.





