AMD hat mit dem ATI Stream Software Development Kit 2.0beta Entwicklerwerkzeuge vorgestellt, mit denen sich Anwendungen in der Open Computing Language (OpenCL) schreiben lassen.
Mittels OpenCL lassen sich die leistungsfähigen Grafikprozessoren zur Beschleunigung von Rechenanwendungen ansprechen, was anbetrachts der Leistungsfähigkeit moderner 3D-Grafikprozessoren reizvoll ist. OpenCL versteht sich aber auch auf CPUs. AMD hat mit seinem Stream SDK eigenen Angaben zufolge die Zertifizierung von Khronos erhalten, des für die Pflege des OpenCL-Standards zuständigen Gremiums.
Als unterstützte Betriebssysteme gelten Windows ab XP und auf der Linux-Seite OpenSuse 11.0 nebst Ubuntu 9.04, beide jeweils in der 32- und 64-Bit-Version. Hardwareseitig sind die hauseigenen Grafikchips genannt, was sich in diversen Radeon- und Firestorm-Modellen ausdrückt. Informationen und Downloads hat AMD auf seiner Stream-SDK-Website zusammengetragen.
Ende September veröffentlichte auch Nvidia ein entsprechendes SDK.






Das braucht dann ja auch neue Treiber. Heisst das, dass wir hoffen dürfen, dass ATI endlich Kernel >2.6.28 unterstützt? Da wird’s nun wirklich höchste Zeit, Karmic wird ja auch 2.6.31 haben!
Übrigens: Erst die neueste ATI-Chipsatzgrafik (Radeon HD 4200) im RS880M (beispielsweise in den neuen Turion II-Laptops verbaut) kann OpenCL!