Amarok 2.2.1 “Weightless” mit sicherem Script-Update

Amarok 2.2.1 “Weightless” mit sicherem Script-Update

Schwerelos

Das Amarok-Team hat Version 2.2.1 des populären KDE-Musikplayers veröffentlicht. Der kleine Versionssprung täuscht: unter der Haube gibt es viele Verbesserungen.

Einen Großteil der Entwicklungsarbeit hat das Amarok-Team in die Podcasts gesteckt. Hier kann man die einzelnen Einträge nun gruppieren und wo nötig von Hand als gelesen markieren. Bei einer Netzwerkverbindung frischt Amarok zudem die Liste der Podcasts automatisch auf.

Auch das Verhalten der Playlisten hat sich leicht verändert. Mit dem neuen Inline-Editor lassen sich einzelne Elemente vergrößern oder die Metadaten bearbeiten. Einen deutlichen Performance-Schub verpasst Amarok der neue Sammlungsscanner. Er hält bei Unterverzeichnissen mit der Suche inne, sofern sich am Unterverzeichnis selbst nichts verändert hat und verhindert damit unnötige rekursive Scans. Zusätzlich haben die Entwickler die Ausgabe des Scanners verbessert, sodass Geschwindigkeitszunahmen von bis zu 300 Prozent möglich sind.

Durch den Inline-Editor lassen sich Metadaten an Ort und Stelle bearbeiten.

Durch den Inline-Editor lassen sich Metadaten an Ort und Stelle bearbeiten.

Sichere Scripts

Wer die Scriptfunktion von Amarok nutzt, kennt das Problem: bei Updates muss man die meisten von Hand herunterladen, Amarok neu starten etc. Mit dem neuen Script Updater soll dieses Problem zumindest für die offiziellen (first party) Scripts der Amarok-Entwickler der Vergangenheit angehören. Ein digitaler Schlüssel soll dabei sicherstellen, dass nur Updates des Amarok-Teams automatisch installiert werden.

Amarok 2.2.1 sucht automatisch nach Updates zu den offiziellen Skripten.

Amarok 2.2.1 sucht automatisch nach Updates zu den offiziellen Skripten.

Neben diesen neuen Funktionen hat das Amarok-Team auch zahlreiche Fehler gefunden und ausgebessert. Details dazu finden sich im Changelog.

Amarok 2.2.1 steht auf der Projektseite im Quellcode zum Download bereit. Für viele Distributionen gibt es bereits fertige Pakete, OpenSuse-Nutzer finden diese nicht wie auf der Amarok-Downloadseite beschrieben in Playground sondern in den KDE-4-Backports.

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daniel
16 Jahre her

Und trotz hoher Versionsnummer kann der immer noch nicht vernünftig mit iPods umgehen. 2.2.1 ist immer noch wesentlich schlechter als 1.4.5.

hannes
16 Jahre her
Reply to  daniel

heul doch

max.
16 Jahre her
Reply to  daniel

Wünsch dir einen Player von Cowon zu Weihnachten! Nie mehr Probleme, keine Bindung an proprietäre Formate und proprietäre Shops sondern full Support für Ogg und Flac und USB-Massenspeicher-Support.

Mal ehrlich: wer sich als Linux-Nutzer einen iPod kauft, ist einfach selber schuld…

daniel
16 Jahre her
Reply to  max.

Ich hab einen iPod Nano der dritten Generation. Der wird perfekt von libgpod unterstützt. Und wurde auch von Amarok 1.4 unterstützt. Es geht ledigtlich darum das die Funktion (für die der Code bereits da war) einfach nicht von 1.4 auf 2.x übernommen wurde.
Und einen “normalen” MP3 Player könnte ich mit Amarok 2.2.1 auch nicht befüllen. (Mit 1.4 ging selbstverständlich auch das)

Mark Kretschmann
16 Jahre her

Ich selber habe mir vor kurzem einen “Sansa Clip” gekauft, der gut mit Amarok im MTP-Modus arbeitet.

Hier ein Artikel über meine Erfahrungen damit:

http://amarok.kde.org/blog/archives/1122-Sansa-Clip-or-How-I-learned-to-love-Skullcandy-Chops.html


Mark Kretschmann
Amarok Developer
http://www.kde.org – amarok.kde.org

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