Das altehrwürdige Startsystem SysVinit kommt immer noch zum Einsatz und wird stetig weiterentwickelt. Die jetzt veröffentlichte Version 3.14 schafft im Wesentlichen ein altes Problem in der Konfigurationsdatei inittab ab.
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Die Entwickler der auf Arch Linux basierenden Distribution EndeavourOS haben neue Startmedien veröffentlicht. Neben aktualisierten Softwarepaketen schrauben die auch an den Themes, beheben Installationsprobleme und offerieren einen Speichertest auf EFI-Systemen.
Der Free Lossless Audio Codec (FLAC) wandelt Audio-Material in das gleichnamige Dateiformat. Das zugehörige Kommandozeilenprogramm beherrscht in der frisch veröffentlichten Version 1.5 erstmals Multithreading. Aber auch die Bibliotheken bringen Neues für Entwickler.
Die gemeinnützige Organisation OpenInfra betreut Open-Source-Projekte wie OpenStack und Zuul. Jetzt schlägt das Führungsgremium einen Zusammenschluss mit der Linux Foundation vor und möchte das Vorhaben in zwei offenen Meetings mit der Community diskutieren.
Mehr Privatsphäre auf Knopfdruck, Unterstützung für das Dateiformat ODF 1.4, automatisches Signieren von Dokumenten und viele weitere kleinere Änderungen bietet die neue LibreOffice-Version. Wie so häufig blieben auch bei diesem Update größere Änderungen aus.
Die Entwickler des Router-Betriebssystems OpenWrt starten eine neue stabile Versionsreihe. Dessen erstes Release aktiviert auf einigen Systemen Access Control Lists und Multipath TCP. Darüber hinaus unterstützt OpenWrt jetzt über 100 zusätzliche Geräte.
Das kurz MaXXdesktop genannte Projekt reimplementiert den IRIX Interactive Desktop, wie er einst auf den Unix-Rechnern von SGI zum Einsatz kam. Nachdem die Entwicklung eingeschlafen war, nimmt sie mit der frisch veröffentlichten Version 2.2.0 wieder Fahrt auf.
Der Univention Corporate Server aktualisiert in seiner neuen Version den Unterbau, nutzt Python 3.11 und wechselt zum Identity Provider Keycloak. Darüber hinaus gab es einige kleinere Verbesserungen, etwa beim Single Sign-on und Single Logout.
Linux Foundation Energy hat die erste Version ihres neuen Hypervisors namens SEAPATH vorgestellt. Er ist allerdings nicht für jedermann gedacht, sondern soll vor allem bei der Digitalisierung von Umspannwerken helfen.
Die besonders schlanke Distribution PorteuX basiert auf Slackware und verbessert in ihrer neuen Version den Installationsassistenten. Darüber hinaus unterstützt sie Docker und aktualisiert die Desktop-Umgebungen.
Ein High-School-Schüler hat ein kleines Linux-System in ein PDF-Dokument geschmuggelt, das einige herkömmliche Dokumentenbetrachter sogar ausführen können. Möglich macht das JavaScript und eine RISC-Emulation.
Die neue Version von Mozillas Browser schaltet zwei interessante Funktionen für alle Nutzer frei, erzwingt das Certificate-Transparency-Verfahren, schützt die Chronik vor Missbrauch und offeriert eine behutsam überarbeitete „Neue Tab“-Seite.
Nachdem bereits das Freedeskop.org-Projekt einen neuen Hoster sucht, trifft es jetzt weitere Projekte wie Alpine Linux und das Flatpak-Repository Flathub. Auch ihnen stellt das Unternehmen Equinix in Kürze keine kostenlosen Server mehr zur Verfügung.
Chinesische und amerikanische Forscher haben ein KI-Modell entwickelt, das zu einem vorgegebenen Liedtext einen passenden Song erzeugt. Das komplette Modell haben sie zudem unter der liberalen Apache 2.0-Lizenz veröffentlicht.
Die Distribution ParrotOS richtet sich mit ihren vorinstallierten Werkzeugen primär an Sicherheitsexperten und Pentester. Die neue Ausgabe aktualisiert zahlreiche Pakete und korrigiert Fehler. Größere Änderungen sucht man hingegen vergebens.
Der Suchmaschinenbetreiber Yandex veröffentlicht sein intern bereits genutztes Profiling Tool unter einer Open-Source-Lizenz. Programmierer und Server-Betreiber decken mit dem Werkzeug gezielt Performance-Probleme auf.
Das grafische Partitionierungswerkzeug GParted korrigiert in seiner neuen Version eigentlich nur Fehler, die allerdings auch zwei äußerst interessante neue Funktionen zur Folge haben. So erkennt das Tool Network Block Devices (NBD) und unterstützt das junge Dateisystem Bcachefs.
Das E-Mail-Programm Thunderbird erhält ab März 2025 monatlich ein neues Release. Die deutlich länger unterstützte ESR-Fassung bleibt dabei als Wahlmöglichkeit erhalten. Das Thunderbird-Team orientiert sich damit an der Veröffentlichungsstrategie von Firefox.











