Innovative Distribution NixOS mit deklarativem Ansatz

Aus LinuxUser 01/2024

Innovative Distribution NixOS mit deklarativem Ansatz

© Yiu Tung Lee / 123RF.com

Alles Nix, oder?

NixOS macht den Einstieg nicht eben leicht. Nach einer steilen Lernkurve wartet aber ein robustes und reproduzierbares Betriebssystem auf den Anwender.

Die seit rund 20 Jahren entwickelte und für Neueinsteiger zunächst sperrig wirkende NixOS basiert auf dem Paketmanager Nix. Sie macht mit ihrer deklarativen Herangehensweise bei Dateisystem und Systemverwaltung einiges anders. Dieser Ansatz erleichtert, hat man erst einmal die Einstiegshürden überwunden, sowohl die Systemkonfiguration als auch die Reproduzierbarkeit. Dieser Artikel versucht ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, kann aber nur einen Einstieg in das NixOS-Universum bieten. Weitergehende Informationen hält unter anderem das NixOS-Wiki bereit [1].

NixOS [2] rückt in letzter Zeit vermehrt in den Fokus von Anwendern, die sich für neue Entwicklungen bei Linux interessieren. Nicht, dass es neu wäre – im Gegenteil: Es verkörpert bereits seit Langem einige der Techniken, die gern als Pluspunkte bei den gerade überall gehypten Immutable-Systemen herausgestellt werden. So unterstützt es unter anderem atomare Updates und bietet eine Rollback-Funktion.

NixOS entstand aus dem Paketmanager Nix, den die beiden Niederländer Eelco Dolstra und Armijn Hemel im Rahmen eines universitären Forschungsprojekts erstellten. Dolstra strebte damit eine verbesserte Auslieferung und Installation von Software an [3]. Nix verwendet eine eigene Ordnerstruktur, in der es die Pakete installiert. Das ist auch der Hauptgrund, warum NixOS von dem bei den meisten Distributionen verwendeten Filesystem Hierarchy Standard (FHS) abweicht [4]. Der FHS bietet unter anderem die Struktur, in der die einzelnen Dateien eines Pakets bei dessen Installation abgelegt werden. Inwieweit Nix davon abweicht, sehen wir uns später noch genauer an.

Das...

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