Ob Plattencrash oder lahmes Netzwerk – mit der LU Rescue-CD haben Sie immer das richtige Werkzeug für eine schnelle Analyse und elegante Reparatur zur Hand.
Viele Teile, viele Fehler – ein PC mit seinem Wust an Komponenten sorgt wie kaum ein anderes technisches Gerät in unserem Alltag für Kopfzerbrechen und Frust. Angefangen vom lahmenden Netzwerk bis hin zum kompletten Plattencrash reicht die Bandbreite möglicher Probleme. Dieses breite Spektrum erfordert einen entsprechend umfangreichen Werkzeugkasten, wie Sie Ihn mit der LU Rescue-CD 06.11 erhalten.
Die handoptimierte Sammlung vereint drei wichtige Werkzeuge, die Ihnen im Falle eines Problems wertvolle Dienste leisten und unter Umständen helfen, wichtige Daten zu retten. Zu den einzelnen Systemen, die Sie über eine einheitliche Oberfläche aus dem Startmenü der Heft-CD booten, zählen System Rescue CD 2.1.0 [1], Parted Magic 6.0 [2] sowie Stress Linux 0.7.105 [3].
Systemrettung
Zu den Haupteinsatzgebieten der System Rescue CD, kurz SysRescCD, gehört das Retten von Daten nach einem Absturz des Rechners. Wer nicht regelmäßig seine Daten sichert oder ausschließlich in der Cloud arbeitet, dem fehlen mitunter aktuelle Versionen von wichtigen Dokumenten. Statt in Panik zu verfallen, greifen Sie dann einfach souverän zur Heft-CD wählen SystemRescueCd 2.1.0 – Bootmenue aufrufen. Dieser Eintrag führt Sie zum Originalmenü von Sysresc, das viele sinnvollen Bootkonfigurationen anbietet.
Parted Magic
Nicht nur bei Problemen mit einer bestehenden Partition, sondern auch beim Aufsetzen eines taufrischen Systems leistet Parted Magic gute Dienste. Nicht selten setzen Anwender heute Dual-Bootsysteme ein oder verwalten separate Daten- und Backup-Partitionen. Da gilt es, sicher und verlässlich mit den Bereichen einer Partition zu operieren. Hier spielt Parted Magic seine Stärken aus: Mit ihm legen Sie Partitionen an, verändern bestehende Plattenbereiche oder löschen diese.
Als zentrales Werkzeug kommt dabei Gparted zum Einsatz, ein Programm, das die Partitionen einer Festplatte analysiert, in Form einer interaktiven Grafik aufbereitet und bei Bedarf Modifikationen an den Bereichen vornimmt. Dabei haben Sie die Möglichkeit, alle Operationen erst festzulegen, dann die Abfolge noch einmal zu kontrollieren und anschließend in einem Rutsch abzuarbeiten. Dabei protokolliert die Software alle Schritte und deren Gelingen.
Stress Linux
Mancher Katastrophe beugen Sie elegant vor, indem Sie die Hardware Ihres PCs einer regelmäßigen Kontrolle unterziehen und bei Bedarf kritische Komponenten austauschen. Dabei hilft Ihnen Stress Linux mit einer Reihe von Benchmarks. Sie starten diese Distribution ebenfalls über das integrierte Bootmenü der Heft-CD, landen aber nicht wie bei den anderen beiden Systemen in einer grafischen Oberfläche, sondern an einem Konsolen-Prompt. Hier loggen Sie sich mit dem Username stress sowie gleichlautendem Passwort ein.
Die einzelnen Benchmarks starten Sie jeweils über ein Kommando an der Eingabe; eine Übersicht zeigt, welches sich für welchen Zweck eignet. Sie umfassen Performancetests für verschiedene CPU-Typen, Tests zum Datendurchsatz sowie Schreib-/Lesetests für Datenträger. Tools zum Überwachen einzelner Hardware-Komponenten komplettieren die Liste.
Ob Datenretten, Konfigurieren oder Testen – mit der LinuxUser Rescue-CD 06.11 haben Sie für jedes mögliche Einsatzgebiet das richtige Werkzeug an der Hand. So bleiben Sie in kritischen Situationen entspannt und können sich auf die wirklich wichtigen Handgriffe konzentrieren.
Systemkomponenten
| System Rescue CD 2.1.0 | Kernel 2.6.35.12, Testdisk 6.11.3, Hdparm 9.36, Gdisk 0.7.1, XFCE 4.8 |
| Parted Magic 6.0 | Cryptsetup 1.2.0, Lvm2 2.02.84, Nwipe 0.03, Btrfs-progs 20110327, Jfsutils 1.1.15, Xfsprogs 3.1.4, Simpleburn 1.6.0.2, Busybox 1.18.4, NTFS-3g 2011.4.12 |
| Stress Linux 0.7.105 | diverse Benchmarks zum Testen von CPU, Festplatte oder Gesamtdatendurchsatz |
Infos
[1] SystemRescueCD: http://www.sysresccd.org
[2] Parted Magic: http://partedmagic.com
[3] Stress Linux: http://www.stresslinux.org






