Mintbox Mini 2 angekündigt
In Zusammenarbeit mit dem Hardwarehersteller Compulab haben die Linux-Mint-Entwickler einen neuen Mini-Rechner mit vorinstalliertem Linux Mint 19 vorgestellt. Der Nachfolger der Mintbox Mini soll vor allem schneller arbeiten. Die Mintbox Mini 2 [1] basiert auf Compulabs Fitlet2-Rechner [2]. Dieser ist etwas größer als eine Handfläche und verzichtet auf einen Lüfter. An der Vorderseite des Geräts befinden sich zwei USB-3.0-Ports, Buchsen für Audio- und Mikrofonkabel sowie ein Micro-SD-Slot. Zwei mehrfarbige LEDs lassen sich zudem über Bash-Skripte programmieren: Beispielsweise könnte man eine LED aufleuchten lassen, sobald eine neue E-Mail eingegangen ist.
Auf der Rückseite warten zwei USB-2.0-Ports, zwei Anschlüsse für Gigabit Ethernet und eine serielle Schnittstelle (RS 232). Einen Monitor oder Fernseher schließt man via HDMI- oder Mini-Displayport an. Der HDMI-Port folgt dem Standard 1.4. Über ihn kann die Mintbox eine 4K-Auflösung mit 30 Hz ausgeben. Den Mini-Displayport in der Version 1.2 verlassen die 4K-Bilder hingegen mit bis zu 60 Hz. Drahtlose Verbindungen via WLAN 802.11ac und Bluetooth 4.2 baut der Intel-8260-Chipsatz auf.
Die Mintbox Mini 2 besitzt standardmäßig 4 GByte Hauptspeicher, den Käufer bis auf 16 GByte aufrüsten können. Daten speichert eine 64 GByte große SSD. Wie schon das Vorgängermodell soll sich die Mintbox Mini 2 besonders leicht zerlegen lassen.
Im Innern werkelt als Prozessor ein Intel Celeron J355 mit vier Kernen, der eine integrierte Intel HD Graphics 500 mitbringt. Laut den im Linux-Mint-Blog veröffentlichten Benchmark-Werten soll das kleine Kästchen fast doppelt so schnell wie das Vorgängermodell rechnen.
Die Mintbox Mini 2 soll 299 US-Dollar kosten. Darüber hinaus haben die Entwickler ...
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