Kubuntu 15.04 wagt als erste Distribution den Umstieg auf den neuen KDE-Plasma-5-Desktop. Befürchtungen, sich wieder mit so katastrophalen Stabilitätsproblemen herumschlagen zu müssen wie beim Sprung von KDE 3 auf KDE 4, sind diesmal unbegründet. Allerdings fallen auch die Neuerungen vergleichsweise sparsam aus.
Die KDE-Entwickler sind bei der neuen Version ihres Desktops ganz anders vorgegangen als beim von vielen Anwendern als Desaster empfundenen Umstieg von KDE 3 auf Version 4. Das beginnt damit, dass das KDE-Team nicht von “KDE 5” spricht: Die Entwickler haben die Kernkomponente des Desktops (Taskleiste und Desktopoberfläche) von der restlichen Umgebung mit Hilfsprogrammen wie dem Dateimanager oder dem Konsolenprogramm entkoppelt und veröffentlichen sie nun auch nicht mehr am selben Stichtag.
So springt z. B. bei Kubuntu 15.04 hauptsächlich die Desktop-Kernkomponente “Plasma” auf Version 5.2 [2]. Der Dateimanager Dolphin und viele andere KDE-Bestandteile liegen noch als KDE-4-Version bei. Davon merkt der Benutzer allerdings nichts: KDE-4- und KDE-5-Komponenten nutzen den gleichen neuen Style Breeze und teilen sich auch Einstellungen wie Farbe oder Icon-Theme.
Erst nach Aufruf von Hilfe / Über sieht man einer Anwendung an, ob es sich um ein KDE-5- oder KDE-4-Programm handelt (Abbildung 1). In der gegenwärtigen Übergangsphase sind immer KDE 4 und KDE 5 parallel installiert. Dies schlägt mit einem etwas höheren Festplatten- und Arbeitsspeicherverbrauch zu Buche. Bei aktuellen Rechnern fällt beides aber nicht nennenswert ins Gewicht.

Abbildung 1: Alt und neu im Einklang: Den Dateimanager Dolphin bringt Kubuntu 15.04 noch als KDE-4-Version mit, das Terminalprogramm Konsole ist bereits auf das KDE-5-Framework portiert. Im Alltag ist davon nichts zu spüren.
Mit dem neuen Design (Abbildung 2) reiht sich auch KDE wie Android, OS X und Windows in einen aktuellen Trend ein: Es kombiniert verhaltene Blau- und Grautöne mit Titelleisten ohne 3-D-Effekt. Anders als beim oft für seine Ideenlosigkeit kritisierten Flat-Design von Windows 8 bleibt den KDE-Buttons eine leichte räumliche Wirkung erhalten. Design ist zwar immer Geschmackssache, doch dürften die meisten Anwender den neuen Look als moderner als den alten Oxygen-Style empfinden, bei dem noch unter Kubuntu 14.10 das aktive Fenster wie “Plasma” glühte. Auf jeden Fall wirkt die neue Optik konsistent: Fast alle Icons sind nun grau gefärbt. Einerseits fällt es so schwerer, sie voneinander zu unterscheiden – andererseits lenken sie den Blick weniger vom Wesentlichen, dem Fensterinhalt, ab.

Abbildung 2: Ganz unabhängig von persönlichen Präferenzen wirkt Plasma 5 im neuen Desktop-Stil “Breeze” weniger überladen als KDE 4 mit seinen Merkwürdigkeiten wie den in der Standardeinstellung blau glühenden aktiven Fenstern.
Droht Unheil?
Wer KDE schon länger benutzt, verbindet mit einem großen Versionssprung des Desktops wahrscheinlich unangenehme Erinnerungen: 2008 zog sich die Arbeit an der neuen Version 4 so in die Länge, dass sich die Entwickler gezwungen sahen, sie freizugeben, als sie noch längst nicht stabil lief. Abstürze und Fehlfunktionen waren bis mindestens zur Anfang 2010 erschienenen Version 4.4 an der Tagesordnung. Erfreulicherweise treten beim großen Versionssprung auf die 5.0 diesmal keine größeren Probleme auf. Der vom eigentlichen Desktop entkoppelte Zeitplan setzt Entwickler der Begleitanwendungen nicht unter Druck.
Anders als KDE 4 wartet KDE 5 auch nicht mit einem neuen Bedienkonzept auf: Genau wie in Version 4 liegt am unteren Fensterrand eine Taskleiste mit Startmenü. Nach dem Start fällt vor allem die runderneuerte Optik ins Auge. Der Desktop bleibt frei konfigurierbar: Sie können Leisten an allen Bildschirmrändern platzieren. Auch deren Inhalte (Plasmoids wie Startmenü, Uhr und Benachrichtigungen) lassen sich frei verschieben. Nach wie vor legen Sie die Plasmoids wahlweise in einer Leiste oder direkt auf dem Desktop (Abbildung 3) ab.

Abbildung 3: Wie gehabt: Auch unter Plasma 5 sind horizontale und vertikale Leisten möglich. “Plasmoids”, die Anzeigemodule für Uhren, geöffnete Fenster oder das Startmenü, lassen sich weiterhin frei auf den Leisten oder auf dem Desktop platzieren.
Beim Sprung von Version 4 auf 5 lag die Hauptarbeit in der für Anwender nicht direkt sichtbaren Portierung. Dabei mussten die Entwickler Teile ihres Programmcodes neu schreiben, damit im Kontext der neuen Bibliotheken und Frameworks das Gleiche passiert, wie vor dem Umstieg. Dies ist vor allem eine Investition in die Zukunft: Den Anwendungsentwicklern steht mit Qt 5 und den KDE-5-Bibliotheken bei ihrer Arbeit ein runderneuertes Framework zu Verfügung. Es bleibt zu hoffen, dass sich dies in der Qualität ihrer Programme niederschlagen wird. Außerdem wird es nicht mehr nötig sein, für eine einzelne KDE-5-Anwendung fast den ganzen KDE-Desktop zu installieren, denn die KDE-Basisbibliotheken sind jetzt modular aufgebaut.
Status Quo
An den angesprochenen Basisbibliotheken in Version 5 arbeiten die Entwickler schon seit 2013. Die Plasma-Version 5.0 erschien bereits im Juli 2014. Für die in Kubuntu 15.04 eingesetzte Version 5.2 gab es also einigen Vorlauf, der die Arbeitszeit der KDE-Entwickler gebunden hat.
Bei den Funktionen hält KDE 5 daher im Vergleich zu Version 4 im Wesentlichen den Status Quo. Im Moment gibt es weniger Plasmoids, doch das dürfte sich wieder ändern. Noch immer lassen sich neue Plasmoids direkt über die KDE-Funktion Miniprogramm hinzufügen aus dem Internet laden.
Hinzugekommen ist ein Schutz gegen das versehentliche Entfernen von Plasmoids: Ein Dialog gestattet es, die letzte Änderung rückgängig zu machen. Plasma 5 fällt also keineswegs in erster Linie mit Rückschritten auf, wie es Anwender z. B. an Gnome 3.0 kritisierten.
So hat die neue Version auch das Benachrichtigungssystem runderneuert, mit dem die KDE-Komponenten über Statusänderungen informieren: Abbildung 4 zeigt als Beispiel einen laufenden Kopiervorgang. Zunächst zeigt nur das animierte Icon mit der Ziffer 1 in der Symbolleiste (rot markiert) an, dass ein Vorgang im Hintergrund läuft. KDE hält sich nun mit nervenden Benachrichtigungs-Pop-ups zurück: Erst ein Klick auf das Benachrichtigungen-Icon öffnet den in der Abbildung sichtbaren Dialog mit Detailinformationen. Neu ist das Pin-Icon rechts oben: Es hält den Dialog offen, wenn er den Fokus verliert.

Abbildung 4: Das Benachrichtigungssystem der Desktopumgebung, hier beim Kopieren von Dateien, wurde optisch und funktional aufpoliert. Es unterbricht die Arbeit nun seltener mit Pop-ups.
Wie bisher verbergen sich hinter dem Pfeil-Icon neben der Uhr die ausgeblendeten Icons der Taskleiste. Nach dem Einblenden zeigt KDE die Meldungen nun nach dem Karteireiterprinzip thematisch sortiert. Beim Öffnen eines Reiters bleibt anders als bisher der Hauptdialog geöffnet, so dass Sie bequem zwischen den Kategorien wechseln.
Schon seit langem hält die KDE-Komponente Klipper frühere Inhalte der Zwischenablage bereit. Nun gibt es in diesem praktischen Werkzeug sogar eine Suchfunktion. Der [Alt]+[Tab]-Anwendungsumschalter blendet die Vorschau-Icons für die geöffneten Fenster jetzt in einem vertikalen Band an der linken Desktop-Kante ein (Abbildung 5). Auf den allgegenwärtigen 16:9-Monitoren ist dabei in der Breite genug Platz für diese Anzeige. Die Varianten aus KDE 4 lassen sich in den Systemeinstellungen immer noch als Alternative wählen.

Abbildung 5: In der Standardeinstellung blendet der Anwendungsumschalter die Vorschauen als Band an der linken Seite ein, was gut zu Breitbildmonitoren passt.
Bis auf das Aussehen hat sich am Startmenü wenig geändert. Das optisch nicht sehr ansprechende Suchfeld unter KDE 4 bleibt nun so lange unsichtbar, bis sie bei geöffnetem Startmenü zu tippen beginnen. Wie bisher erscheinen dann zum Suchtext passende Programme und Dokumente, die das Schlagwort enthalten (Abbildung 6).

Abbildung 6: Feilen an Details: Da das Startmenü das Suchfeld nun erst einblendet, wenn Sie zu tippen beginnen, wirkt es optisch glatter.
Nicht nur Kosmetik
Die Suchfunktion des Startmenü und des per [Alt]+[F2] erreichbaren Anwendungsstarters kennt nun die neue Anweisung kind: zum Suchen nach bestimmten Dokumenttypen. Mit kind:audio suchen Sie zum Beispiel nach Audiodateien auf Ihrer Festplatte. Geben Sie nach dem kind:-Filter via Leerzeichen abgetrennt ein Schlagwort ein, findet die Suche alle Dateien des genannten Typs mit diesem Schlagwort. Auch ist die Ergebnisliste im Anwendungsstarter nun deutlich übersichtlicher formatiert.
Neu ist auch ein schlankeres alternatives Startmenü (Abbildung 7). Es zeigt die als Favoriten ausgewählten Programm rechts als bloße Icons. Anders als im normalen Startmenü gibt es hier keine Karteireiter: Die immer eingeblendeten Einträge für die Programmkategorien öffnen beim Überfahren mit der Maus ein Untermenü.
Auch die Kategorieeinteilung in den Systemeinstellungen wurde überarbeitet (Abbildung 8). So waren in KDE 4 die Einstellungen für das Aussehen der Anwendungen und der Fensterleiste auf die Kategorien Erscheinungsbild der Anwendungen und Erscheinungsbild der Arbeitsfläche verteilt. Nun sind diese logisch zusammengehörigen Einstellungen unter Anwendungs-Stil zusammengefasst. Der alte KDE-4-Stil Oxygen ist hier übrigens auch noch verfügbar.

Abbildung 8: Das Kategorienwirrwarr in den Systemeinstellungen haben die KDE-Entwickler für die neue Version durch eine logischere Zuteilung abgemildert.
Die Einstellungen zur Schriftart liegen nun in der Kategorie Erscheinungsbild und nicht länger unter Systemverwaltung. Für eine einheitliche Optik sorgt die unter Anwendungs-Stil verfügbare Stilauswahl für Gnome-/Gtk-Anwendungen wie Firefox, Thunderbird oder Inkscape. Da die meisten KDE-Anwender zumindest das Gtk-Programm Firefox benutzen, ist diese Erweiterung hochwillkommen: Damit halten Sie das Look & Feel aller Programme konsistent, selbst wenn Sie z. B. unter Kubuntu nicht bei der Vorauswahl Breeze für KDE und Orion für Gnome-Anwendungen bleiben. Weitere Gnome-Styles enthalten die Pakete gtk2-engines-xxx und gtk3-engines-xxx – noch mehr sind online [3] zu finden.
Zur kosmetischen Feinarbeit gesellt sich mit dem Umstieg auf Qt 5 eine technische Verbesserung: Die neue Qt-Version sorgt für eine bessere Hardwarebeschleunigung von Animationen wie dem weichen Ein- und Ausblenden von Fenstern und Dialogen. Besonders auf langsamen Rechnern laufen diese nun deutlich ruckfreier ab (Abbildung 9).

Abbildung 9: Dank verbesserter Hardwarebeschleunigung läuft Plasma 5 auf alten Rechnern in der Regel flüssiger als sein Vorgänger.
Vielfalt statt Einheit
Die unter KDE 4 verfügbare gesonderte Oberfläche für Netbooks (Abbildung 10) ist weggefallen. Allerdings arbeiten die Entwickler bereits an einer auf Tablets ausgerichteten Plasma-Variante und an einer Mediencenter-Ausgabe des KDE-Desktops. Anders als Microsoft mit Windows 8, der Standard-Ubuntu-Desktop Unity [4] und Gnome 3 [5] versucht Plasma 5 aber nicht, eine einheitliche Oberfläche für alle Gerätetypen zu etablieren. Vielmehr setzt KDE offenbar darauf, dass sich dank der Oberflächenbeschreibungssprache QML [6] ohne großen Aufwand mehrere Varianten des Desktops parallel bereitstellen lassen.

Abbildung 10: Weder der Arbeitsflächentyp “Netbook” (hier unter KDE 4) noch der für kleine Schirme gedachte vollflächige Anwendungsstarter (links) sind im Moment unter Plasma 5 verfügbar.
Die neue Plasma-Shell kommt auch mit sehr großen Monitoren zurecht: Teile der Benutzeroberfläche richten ihre Größe nun an der Bildschirmauflösung aus, bleiben also auch bei hoher Auflösung groß genug für eine bequeme Bedienung mit der Maus.
Anwendern, die mehrere Monitore an ihren Rechner oder einen Beamer an ihr Notebook anschließen, kommt das Systemeinstellungs-Modul Anzeige und Monitor entgegen: Stellen Sie fest, dass der rechte Bildschirm den linken Teil des Desktops wiedergibt und umgekehrt, sortieren Sie einfach die beiden Monitorsymbole auf dem virtuellen Desktop in den Systemeinstellungen um.
Frisch, nicht unreif
Wer den Umstieg vom etablierten, stabilen KDE 3 auf das halbgare und unzuverlässige KDE 4 noch im Hinterkopf hat, schreckt vermutlich vor dem Umstieg auf Plasma 5 (etwa durch die Installation von Kubuntu 15.04) zurück. Doch solche Befürchtungen sind diesmal unbegründet.
Ein paar Mal ist die Plasma-Oberfläche im Test abgestürzt, aber sie startet von selbst in wenigen Sekunden ohne Datenverlust neu. Im Vergleich zu den Problemen mit frühen KDE-4-Versionen sind derartige kleinen Unzulänglichkeiten kaum der Erwähnung wert: Plasma 5.2 in Kubuntu 15.04 ist stabil genug für den Alltagseinsatz. Plasma 5 bricht auch an keiner Stelle mit den Bedienkonzepten der Vorgängerversion, sondern entwickelt bereits vorhandene Features weiter.
Ganze Arbeit geleistet hat das Design-Team: Der neue Look des Desktops wirkt zeitgemäß und vor allem übersichtlich. Er tilgt allzu barocke 3-D-Effekte und kunterbunte Icons. Auch wenn der neue Desktop noch fast genau dieselben Bedienelemente anzeigt, wirkt er dank des Designs viel weniger überladen. Härtefällle, wie unter Windows 8, wo selbst Buttons nur noch als simple farbige Rechtecke erscheinen, vermeidet der neue KDE-Stil Breeze: Unter Plasma 5 sehen Buttons immer noch wie Buttons aus, der Anwender sieht auf Anhieb, welche Elemente er anklicken kann.
Wichtige Begleitanwendungen wie der Dateimanager Dolphin oder der Lautstärkemixer erfordern gar keine Umstellung – sie wurden nämlich noch nicht auf das KDE-5-Framework portiert und haben sich daher auch nicht verändert. Im Moment verschwendet die Parallelinstallation von KDE 4 und “KDE 5” ein wenig Speicherplatz. Doch dafür haben die Entwickler genügend Zeit, die KDE-Programme der Öffentlichkeit in einer wirklich ausgereiften Fassung zu präsentieren – ein tragbarer Kompromiss.
Inzwischen ist Plasma 5.3 in stabiler Version erschienen, das besonders die Energieverwaltung auf mobilen Geräten verbessert. Diese Version rüstet unter Kubuntu das Backports-Repository nach, das Sie mit sudo add-apt-repository ppa:kubuntu-ppa/backports hinzufügen.
Infos
[1] Kubuntu: http://www.kubuntu.org
[2] Plasma 5.2 Release Notes: https://www.kde.org/announcements/plasma-5.2.0.php
[3] Gnome-Styles online: http://gnome-look.org
[4] Unity Desktop: https://unity.ubuntu.com
[5] Gnome-Desktop: https://www.gnome.org
[6] QML: https://de.wikipedia.org/wiki/QML



Gleich in der ersten Zeile steckt ein Fehler:
KaOS ist bereits seit Ende Februar default auf Plasma 5.
Danke für die Rückmeldung. Es ging um die erste der _in EasyLinux betrachteten_ Distributionen. Wir haben bei EasyLinux ja ein besonderes Konzept, nach dem wir uns auf einige wenige populäre Distributionen beschränken und für diese dann in den Workshops geprüfte Schritt-für-Schritt-Anleitungen präsentieren. Für den Vorspann des Artikels war aber die Fomulierung “… die erste der von EasyLinux unterstützten Linux-Distributionen …” zu länglich, darum diese Verkürzung, die – aus diesem Kontext gegriffen – nicht richtig ist. Aber danke für die Korrektur; ich setze dann hier auch mal den Link zu KaOS: http://kaosx.us/ – für alle, die sich diese auf KDE ausgerichtete… Mehr »
“In der gegenwärtigen Übergangsphase sind immer KDE 4 und KDE 5 parallel installiert. Dies schlägt mit einem etwas höheren Festplatten- und Arbeitsspeicherverbrauch zu Buche. Bei aktuellen Rechnern fällt beides aber nicht nennenswert ins Gewicht. ”
Dies resultiert auch in bestimmten Fehlern, kdelibs4 ist die einzige Bibliothek, welche fehlerfrei neben kf5/ka5 und plasma 5 rennen kann.
Dolphin ist seit über einem Jahr portiert.
Aber die Dolphin-Version in Kubuntu ist noch die KDE-4-Version.
“Wichtige Begleitanwendungen wie der Dateimanager Dolphin oder der Lautstärkemixer erfordern gar keine Umstellung – sie wurden nämlich noch nicht auf das KDE-5-Framework portiert und haben sich daher auch nicht verändert. ”
Seite 3
Leider sind die Befürchtungen nicht so ganz unbegründet. Kubuntu 15.04 erweist sich teilweise nicht als so zuverlässig wie gewohnt (wenn man mal so im kubuntu-de.org Forum liest, auch leider Eigenverfahrung) und für einige als unzureichend zu konfigurieren. Letzteres liegt an Plasma 5, ersteres wohl nicht nur. Andere “5er” Distributionen haben das besser hinbekommen (insbesondere KaOS und Tanglu, aber auch das auf Ubuntu aufsetzende Netrunner). Meiner Meinung nach haben die Plasma 5 Entwickler zwei eklatante Fehlentscheidungen getroffen: 1. die Screensaver-Unterstützung zu entfernen (die eine ganz andere Funktion haben als dieser nervige und – zumindest für mich nutzlose – Lock-Screen) – zum… Mehr »