Liebe Leserinnen und Leser,
Mussten Sie erst Ihr Smartphone zur Seite legen, bevor Sie die neue EasyLinux-Ausgabe aufgeschlagen haben? Oder lesen Sie das Heft vielleicht als PDF-Datei auf einem Tablet-PC? Dann liegen Sie im Trend, schließlich wächst die Verbreitung der leistungsfähigen Mobilrechner mit Internetzugang (die nebenbei auch telefonieren können) unaufhörlich, und es kommen ständig neue Geräte mit besserer Hardware (mehr CPU-Kerne, höher getaktet, mehr Arbeitsspeicher) auf den Markt.
Grund genug für die EasyLinux-Redaktion, mal wieder einen Blick auf die Mobilgeräte zu werfen – aus einer Linux-Perspektive. Wenn Sie mit Android unterwegs sind, läuft ja eh schon ein Linux-System auf dem Smartphone oder Tablet, und auch beim Apple-Betriebssystem iOS werkelt im Hintergrund ein (mit Linux verwandtes) Unix-System. Doch darum geht es hier nicht; uns hat interessiert, wie Smartphone und Tablet sowie Ihr Linux-PC zueinander finden. Stichworte sind Datenaustausch und Fernsteuerung – los geht es mit dem Schwerpunkt auf Seite 38.
Short-URL-Service
Artikel in EasyLinux enthalten am Ende meistens einen Info-Kasten, der Links zu weiteren Artikeln und anderen Quellen im Internet aufführt. Dabei steht hinter jeder Webadresse in Klammern eine EasyLinux-Short-URL im Format http://ezlx.de/f2n1. Die Domain ezlx.de (sprich: easy-LX) haben wir eingerichtet, um diese besonders kurzen Adressen erzeugen zu können: Die sind schnell eingetippt, was gerade bei den heute üblichen ultralangen URLs wichtig ist, wie sie Content-Management-Systeme erzeugen, um den Suchmaschinen zu gefallen. Damit Sie immer auf den ersten Blick sehen, wohin die Reise geht, drucken wir aber auch die vollständigen Originaladressen mit ab.
Falls Sie unsere Short-URLs schon kennen und sich gefragt haben, wie die vier- bis fünfstelligen Kürzel (etwa f2n1) zustande kommen, hier die Kurzfassung:
- Das erste Zeichen (im Beispiel f steht für ein Jahr, wir zählen ab 2010 (a) – aktuell ist also 2015 (f).
- Dann folgt die Ausgabennummer, bei uns ist das immer 1, 2, 3 oder 4 (in dieser Ausgabe: 2).
- Das nächste Zeichen ist ein Buchstabe, aus dem Sie bei Interesse ablesen können, in welcher Reihenfolge wir die einzelnen Artikel fertiggestellt haben: Wir fangen bei a an und arbeiten uns dann zu den folgenden Buchstaben vor, bis alle Artikel fertig sind. Das n aus dem Beispiel gehört z. B. zum Basics-Artikel über LTS-Versionen (ab Seite 104).
- Schließlich folgt eine ein- oder zweistellige Zahl: Damit zählen wir einfach alle Links aus dem Info-Kasten auf – die erste URL erhält in der Kurzform die 1.
Sie können diese abschließenden Nummern übrigens auch weglassen – geben Sie die URL http://ezlx.de/f2n in den Browser ein, erscheint eine Liste mit allen Lang- und Kurz-URLs aus dem Artikel. Wenn Sie auch noch auf den Artikel-Buchstaben verzichten (also nur f2 angeben), erscheint die Gesamtliste aller Links aus der aktuellen Ausgabe.
Rasantes Knoppix
Die Linux-Live-DVD Knoppix wird von Version zu Version besser – auf unserer Heft-DVD finden Sie die CeBIT-2015-Ausgabe 7.5, deren Installationsroutine nun erstmals das Aktualisieren einer älteren Knoppix-Installation (auf einem USB-Stick) erlaubt. Trotz des langsameren Dateizugriffs, der mit der Installation auf einem Stick verbunden ist, läuft das neue Knoppix so schnell wie ein regulär auf der Platte eingerichtetes Linux-System.
Außer Knoppix bietet die Heft-DVD auch ein aktuelles Linux Mint 17.1 in der KDE-Edition. Anders als Knoppix ist diese Distribution auf die normale Installation auf der Festplatte ausgelegt.
Wie üblich wünschen wir Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre unserer Artikel und gutes Gelingen beim Nachvollziehen unserer Workshops.
Hans-Georg Eßer
Chefredakteur
