Vernetzen Sie Ihre Computer, Netbooks, Tablets und Smartphones: Dann haben Sie zu Hause von jedem Gerät aus Zugriff auf Ihre Lieblingsmusik und die Videosammlung.
Auf welchem Rechner habe ich diesen neuen Song gekauft? War es das Notebook oder doch die Workstation im Keller? Irgendwo muss die Datei doch liegen.
Wenn Ihnen diese Fragen bekannt vorkommen, können Sie mit den Artikeln in diesem Schwerpunkt für Ordnung sorgen und alle Audio- und Videodateien auf einer einzigen Maschine bündeln. Damit Sie trotzdem auf jedem Rechner darauf zugreifen können, richten Sie zunächst ein lokales Netzwerk ein und sorgen dann dafür, dass Ihr neuer Multimedia-Server ein echter Teamplayer wird und auch den übrigen PCs, Note- und Netbooks oder Tablet-Computern Musik und Videos anbietet.
- Wer noch nie ein heimisches Netzwerk eingerichtet hat, sollte mit dem Grundlagenartikel starten, der gleich auf der nächsten Seite beginnt: Darin erfahren Sie, wie Sie Ihre heimischen Geräte entweder verkabeln oder über WLAN miteinander verbinden.
- Universal Plug & Play (UPnP) soll in Zukunft alle Geräte, die etwas mit Multimedia anfangen können, bequem vernetzen. Dann findet Ihr Fernseher automatisch den Ordner mit Videodateien auf einem PC im lokalen Netz. Leider ist das noch Zukunftsmusik: Zwar unterstützen schon viele Geräte UPnP, und es gibt auch passende Software für Linux, aber machmal reden die Gesprächspartner auch aneinander vorbei, und die Boxen bleiben stumm. MediaTomb bietet eine Lösung, die funktioniert: Wir stellen sie ab Seite 40 vor.
- Ohne UPnP, dafür aber mit einem sehr komfortablen Webfrontend präsentiert sich der Musikserver Sockso. Das Java-Programm läuft auf allen Betriebssystemen und bietet von jeder Maschine, die einen Webbrowser hat, Zugriff auf die Musik. Dank eingebauter Benutzerverwaltung sind sogar persönliche Playlists möglich, und wer mag, kann sogar einen Zugriff vom Internet aus freischalten und so auch im Büro seine Musik hören. Ab Seite 44 beschreiben wir die Einrichtung.
- Im letzten Artikel des Schwerpunkts stellen wir Ihnen den günstigen WD TV HD Live von Western Digital vor: Der lüfterlose 70-Euro-Multimedia-PC läuft schon ab Werk mit Linux, lässt sich über eine angepasste Firmware aber noch aufbohren. Wie das geht, verraten wir ab Seite 48.
Haben Sie eine der Lösungen umgesetzt, steht dem Musikgenuss nichts mehr im Weg.
