Unter dem Motto āThe Culture of Open Sourceā treffen sich am 22. und 23. MƤrz 2025 an der TU Chemnitz Open-Source-Enthusiasten zum Erfahrungsaustausch. Die Veranstalter haben jetzt das Programm vorgestellt, das unter anderem 110 VortrƤge und zehn Workshops umfasst.
Die Entwickler der Linux-Distribution Serpent OS taufen ihre Distribution um. Der neue Name AerynOS soll für Helfer einladender klingen und zudem auf die Wurzeln des Projekts verweisen. Die Entwicklung selbst soll mit gleichem Team unverändert weiterlaufen.
Der etwas weniger bekannte alternative Bootloader Limine macht einen groĆen Versionssprung und wirft dabei direkt die komplette Unterstützung für Ext-Dateisysteme über Bord. Darüber hinaus haben die Entwickler das Limine Boot-Protokoll verbessert.
Hinter MatterV verbirgt sich eine noch recht junge Virtualisierungslƶsung für RedHat Enterprise Linux und kompatible Distributionen. Die neue Version 0.7.0 kann in VMWare aufgesetzte virtuelle Maschinen starten ā ohne dass man die VMs dazu modifizieren müsste.
Die Entwickler der Distribution Chimera Linux haben neue Startmedien veröffentlicht. Die bringen im Wesentlichen die Softwarepakete auf den neuesten Stand, darunter auch die Desktop-Umgebungen. Eine 32-Bit-PowerPC-Edition gehört jetzt zu den unterstützten Architekturen.
Die Software Bochs emuliert x86-Systeme aus der 32-Bit-Ćra und reanimiert so alte Anwendungen. Nach fast einem Jahr Entwicklungszeit liegt endlich eine neue Major-Version vor, die vor allem unter der Haube die Emulation verbessert.
Fedora bietet in einem eigenen Flatpak-Repository ein defektes Paket der Videosoftware OBS Studio an. Das wiederum führte erst zu Diskussionen und schlieĆlich der Androhung von rechtlichen Schritten.
Die Entwickler der Programmiersprache Go haben die Standardbibliothek aufgebohrt, der Runtime Beine gemacht, die zugehƶrigen Tools erweitert und die Ausgabe als WebAssembly-Programm verbessert. Die Sprache selbst kennt zudem Generic Type Aliases.
Die leichtgewichtige Distribution für SoC-Systeme wie den Raspberry Pi bietet über alle unterstützten Geräte hinweg kleine Neuerungen. So gibt es Verbesserungen bei der automatischen Einrichtung sowie ein paar aktualisierte Images.
Die Distribution Tumbleweed schützt das System standardmƤĆig nicht mehr über AppArmor vor unberechtigten Zugriffen. Stattdessen kommt ab sofort SELinux als Mandatory Access Control (MAC) zum Einsatz. Betroffen von dem Wechsel sind allerdings nur neue Installationen.
Der gemeinnützige Verein Codeberg e.V. bietet Entwicklern eine kostenlose Alternative zu GitHub. Angreifer versuchen derzeit einige bei Codeberg gehostete Projekte mit Spam zu fluten. Dazu konnten sie sogar gestern das E-Mail-System missbrauchen.
Das altehrwürdige Startsystem SysVinit kommt immer noch zum Einsatz und wird stetig weiterentwickelt. Die jetzt veröffentlichte Version 3.14 schafft im Wesentlichen ein altes Problem in der Konfigurationsdatei inittab ab.
Die Entwickler der auf Arch Linux basierenden Distribution EndeavourOS haben neue Startmedien verƶffentlicht. Neben aktualisierten Softwarepaketen schrauben die auch an den Themes, beheben Installationsprobleme und offerieren einen Speichertest auf EFI-Systemen.
Der Free Lossless Audio Codec (FLAC) wandelt Audio-Material in das gleichnamige Dateiformat. Das zugehörige Kommandozeilenprogramm beherrscht in der frisch veröffentlichten Version 1.5 erstmals Multithreading. Aber auch die Bibliotheken bringen Neues für Entwickler.
Die gemeinnützige Organisation OpenInfra betreut Open-Source-Projekte wie OpenStack und Zuul. Jetzt schlägt das Führungsgremium einen Zusammenschluss mit der Linux Foundation vor und möchte das Vorhaben in zwei offenen Meetings mit der Community diskutieren.
Mehr PrivatsphƤre auf Knopfdruck, Unterstützung für das Dateiformat ODF 1.4, automatisches Signieren von Dokumenten und viele weitere kleinere Ćnderungen bietet die neue LibreOffice-Version. Wie so hƤufig blieben auch bei diesem Update grƶĆere Ćnderungen aus.
Die Entwickler des Router-Betriebssystems OpenWrt starten eine neue stabile Versionsreihe. Dessen erstes Release aktiviert auf einigen Systemen Access Control Lists und Multipath TCP. Darüber hinaus unterstützt OpenWrt jetzt über 100 zusätzliche Geräte.
Das kurz MaXXdesktop genannte Projekt reimplementiert den IRIX Interactive Desktop, wie er einst auf den Unix-Rechnern von SGI zum Einsatz kam. Nachdem die Entwicklung eingeschlafen war, nimmt sie mit der frisch verƶffentlichten Version 2.2.0 wieder Fahrt auf.














