Artikel-Archiv
Die Entwickler der Programmiersprache Go haben die Standardbibliothek aufgebohrt, der Runtime Beine gemacht, die zugehörigen Tools erweitert und die Ausgabe als WebAssembly-Programm verbessert. Die Sprache selbst kennt zudem Generic Type Aliases.
Die leichtgewichtige Distribution für SoC-Systeme wie den Raspberry Pi bietet über alle unterstützten Geräte hinweg kleine Neuerungen. So gibt es Verbesserungen bei der automatischen Einrichtung sowie ein paar aktualisierte Images.
Die Distribution Tumbleweed schützt das System standardmäßig nicht mehr über AppArmor vor unberechtigten Zugriffen. Stattdessen kommt ab sofort SELinux als Mandatory Access Control (MAC) zum Einsatz. Betroffen von dem Wechsel sind allerdings nur neue Installationen.
Der gemeinnützige Verein Codeberg e.V. bietet Entwicklern eine kostenlose Alternative zu GitHub. Angreifer versuchen derzeit einige bei Codeberg gehostete Projekte mit Spam zu fluten. Dazu konnten sie sogar gestern das E-Mail-System missbrauchen.
Das altehrwürdige Startsystem SysVinit kommt immer noch zum Einsatz und wird stetig weiterentwickelt. Die jetzt veröffentlichte Version 3.14 schafft im Wesentlichen ein altes Problem in der Konfigurationsdatei inittab ab.
Die Entwickler der auf Arch Linux basierenden Distribution EndeavourOS haben neue Startmedien veröffentlicht. Neben aktualisierten Softwarepaketen schrauben die auch an den Themes, beheben Installationsprobleme und offerieren einen Speichertest auf EFI-Systemen.
Der Free Lossless Audio Codec (FLAC) wandelt Audio-Material in das gleichnamige Dateiformat. Das zugehörige Kommandozeilenprogramm beherrscht in der frisch veröffentlichten Version 1.5 erstmals Multithreading. Aber auch die Bibliotheken bringen Neues für Entwickler.
Die gemeinnützige Organisation OpenInfra betreut Open-Source-Projekte wie OpenStack und Zuul. Jetzt schlägt das Führungsgremium einen Zusammenschluss mit der Linux Foundation vor und möchte das Vorhaben in zwei offenen Meetings mit der Community diskutieren.
Mehr Privatsphäre auf Knopfdruck, Unterstützung für das Dateiformat ODF 1.4, automatisches Signieren von Dokumenten und viele weitere kleinere Änderungen bietet die neue LibreOffice-Version. Wie so häufig blieben auch bei diesem Update größere Änderungen aus.
Die Entwickler des Router-Betriebssystems OpenWrt starten eine neue stabile Versionsreihe. Dessen erstes Release aktiviert auf einigen Systemen Access Control Lists und Multipath TCP. Darüber hinaus unterstützt OpenWrt jetzt über 100 zusätzliche Geräte.
Das kurz MaXXdesktop genannte Projekt reimplementiert den IRIX Interactive Desktop, wie er einst auf den Unix-Rechnern von SGI zum Einsatz kam. Nachdem die Entwicklung eingeschlafen war, nimmt sie mit der frisch veröffentlichten Version 2.2.0 wieder Fahrt auf.
Der Univention Corporate Server aktualisiert in seiner neuen Version den Unterbau, nutzt Python 3.11 und wechselt zum Identity Provider Keycloak. Darüber hinaus gab es einige kleinere Verbesserungen, etwa beim Single Sign-on und Single Logout.
Linux Foundation Energy hat die erste Version ihres neuen Hypervisors namens SEAPATH vorgestellt. Er ist allerdings nicht für jedermann gedacht, sondern soll vor allem bei der Digitalisierung von Umspannwerken helfen.
Die besonders schlanke Distribution PorteuX basiert auf Slackware und verbessert in ihrer neuen Version den Installationsassistenten. Darüber hinaus unterstützt sie Docker und aktualisiert die Desktop-Umgebungen.
Ein High-School-Schüler hat ein kleines Linux-System in ein PDF-Dokument geschmuggelt, das einige herkömmliche Dokumentenbetrachter sogar ausführen können. Möglich macht das JavaScript und eine RISC-Emulation.
Die neue Version von Mozillas Browser schaltet zwei interessante Funktionen für alle Nutzer frei, erzwingt das Certificate-Transparency-Verfahren, schützt die Chronik vor Missbrauch und offeriert eine behutsam überarbeitete „Neue Tab“-Seite.
Nachdem bereits das Freedeskop.org-Projekt einen neuen Hoster sucht, trifft es jetzt weitere Projekte wie Alpine Linux und das Flatpak-Repository Flathub. Auch ihnen stellt das Unternehmen Equinix in Kürze keine kostenlosen Server mehr zur Verfügung.











