Die Entwicklung der beiden Echtzeiterweiterungen RTAI und RT-Linux geht stetig voran: Neben Dual-x86-Systemen kann RTAI (Version 24.1.0 für Kernel 2.4) nun auch mit einem Single-PowerPC umgehen Auch die Entwickler von RT-Linux (für x86, PPC und Alpha) legen einen Prozessor drauf: Für die neue MIPS-Version werden allerdings (vor der offiziellen Freigabe) noch Beta-Tester gesucht .
Der neueste RTL-3.0-Snapshot enthält zudem ein nettes Feature: Anstatt die rechenintensiven Anteile einer Anwendung als Kernel-Modul zu implementieren, kann der RT-Kernel Programmcode im Linux User-Space ausführen. Diese Signal-Callback-Funktionen verursachen allerdings bis zu 30 Mikrosekunden Latenzzeit.
Der neue CarbonKernel implementiert die API von RT-Linux 3.0 und gestattet die Simulation und das Debuggen von Echtzeitanwendungen im User-Space.
RTnet macht für RTAI und RT-Linux die Kommunikation per IP-, ICMP- und UDP-Packete durch die Modifikation des Linux-Netzwerklayers echtzeitfähig.
Nach dem erfolgreichen ersten Realtime-Linux Workshop in Wien wird dieses Jahr die Veranstaltung vom 27. bis 28. November erstmalig im Rahmen des Real Time Systems Symposiums im sonnigen Orlando (Florida) stattfinden. Teilnehmer können sich bei thinkingnerds anmelden.
[1] http://www.rtai.org
[2] http://www.fsmlabs.com
[3] http://www.carbonkernel.org
[4] http://www.realtimelinux.org/archives/rtl/20007/0224.html
[5] http://www.thinkingnerds.com/projects/rtos-ws/rtos-ws.html





Warum kommen RT-Faehigkeiten nicht in den offiziellen Kernel ?