Vor kurzem wurde eine neue Version der “Familiar Linux-Distribution” für Compaqs iPaq veröffentlicht — ein (leicht zu überlesender) Kommentar dabei war, daß das Dateisystem als jffs2-Image realisiert ist. Allerdings fand sich keine Ankündigung dazu — das hat sich jetzt geändert. jffs2 ist eine Weiterentwicklung des von AXIS entwickelten beschreibbaren Flash-Dateisystems. Dabei wurden große Teile des Dateisystems von RedHat-Mitarbeitern neu implementiert. Im Gegensatz zur Axis-Implementation hat es allerdings einige entscheidende Vorteile:
- Kompression
- verbesserte Verteilung der Schreibvorgänge
- verbesserte Parallelisierung von Zugriffen (nicht mehr alles durch ein Semaphor abgesichert)
- Geringerer RAM-Bedarf
- Unterstützung für Hard Links
Der jffs2-Sourcecode ist momentan nur per CVS verfügbar:
$ cvs -d :pserver:anoncvs@cvs.infradead.org:/home/cvs login (password: anoncvs) $ cvs -d :pserver:anoncvs@cvs.infradead.org:/home/cvs co mtd
Im Moment werden nur 2.4er-Kernelversionen unterstützt — eine Portierung auf Red Hats Echtzeit-Betriebssystem eCos ist aber angedacht.
[1] http://www.linux-mtd.infradead.org/
[2] http://www.linuxdevices.com/news/NS7100197000.html
[3] ftp://ftp.uk.linux.org/pub/people/dwmw2/familiar-0.3/




