Tenable Network Security hat die dritte Version des NessusClient freigegeben. Dabei handelt es sich um ein grafisches Interface für den Vulnerability Scanner Nessus.
Mit der neuen Version hielten weitere Features Einzug in den Programmcode des Verwundbarkeitsprüfers. Die auffälligste Neuerung ist das überarbeitete Erscheinungsbild, welches auf Linux, Mac OS X und Windows identisch sein soll. Während die Oberfläche des Clients in der Vergangenheit in fünf Fenster unterteilt war, sind es nunmehr zwei, was deutlich übersichtlicher wirkt.
Der NessusClient berichtet jetzt in Echtzeit über den aktuellen Status des Scanvorgangs. Die Ergebnisse der Sicherheitsüberprüfung speichert das Programm wahlweise im Nessus- (.nsr, .nbr) oder im html-Format. Ab sofort steht die Software in Version 3.0.0 zum Download für diverse Linux-Distributionen bereit.
Der Sicherheitsscanner Nessus begann sein Dasein unter GPL, steht seit Version 3 aber unter einer proprietären Lizenz. Mit Bekanntwerden des Lizenzwechsels gründete sich das Projekt OpenVAS mit dem Ziel, weiterhin einen freien Scanner zur Verfügung zu stellen. OpenVAS setzt auf der letzten freien Nessus-Version auf. Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) bietet mit der BSI OSS Security Suite eine Live-CD an, die auf Nessus aufbaut und um den Security Local Auditing Daemon (SLAD) ergänzt wurde.







