Die Mozilla Foundation hat eine neue Tochtergesellschaft beschlossen, die sich der Weiterentwicklung des Mail-Programms Thunderbird annimmt. Die Stiftung stellt dafür drei Millionen US-Dollar Gründungskapital zur Verfügung.
Die neue Firma soll David Ascher leiten. Seit dem Jahr 2000 habe sich Ascher aktiv an der Mozilla-Community beteiligt, teilt die Stiftung mit. Ascher arbeitete seit 2000, zuletzt als Entwickler und Technischer Direktor (CTO), bei der Firma Active State, die Software-Entwicklungstools herstellt. Er ist außerdem seit 2001 Vorstandsmitglied der Python Software Foundation, der die Firma Active State als Sponsorenmitglied angehört.
Ende Juli hatte die Vorsitzende der Mozilla-Foundation Mitchell Baker, die auch der Tochterfirma Mozilla Corporation vorsitzt, die Mozilla-Community zum Feedback aufgerufen. Das gab kurzfristig Anlass zur Sorge über die Zukunft des Open-Source-Mailclients, wie das Linux-Magazin Online berichtete.





Browser werden heutzutage für viele X-Plattform-Zwecke missbraucht, obwohl deren Hauptzweck eigentlich darin besteht, einem Webseiten anzuzeigen.
Trotz der Firefox-Popularität ist eine Software zur effektiven Kommunikation, egal ob in Großunternehmen, Behörden oder bei Leuten zu Hause, sogar die wichtigere, so dass ich hoffe, dass die Thunderbird-Gemeinde nach der anfänglichen Finanzausstattung noch viel Unterstützung erhalten wird.