Wine-Doors möchte Wine-Tools ersetzen

Wine-Doors möchte Wine-Tools ersetzen

Das Projekt Wine-Doors hat Version 0.1 seiner Software veröffentlicht. Das grafische Werkzeug soll die Installation von Windows-Anwendungen in der freien Laufzeit-Umgebung Wine unter Linux erleichtern.

Das noch junge Wine-Doors möchte die Wine-Tools ablösen, die bisher für diesen Zweck zum Einsatz kamen. Das GPL-Programm versteht sich als Paketmanager für Windows-Anwendungen unter Linux.

Standardmäßig installiert Wine-Doors Windows-Schriften, eine Visual-C++-Laufzeitumgebung sowie die Windows-Versionen von Mozilla-Komponenten. Der Wine-Doors-Entwickler Karl Lattimer arbeitet derzeit an Anwendungspaketen für den Browser Opera, den Eudora-Mailclient, Dreamweaver sowie Internet Explorer. Er sucht noch Mitstreiter, die weitere Windows-Anwendungen paketieren.

Das GUI-Programm ist in Python geschrieben und integriert sich am besten in die Desktop-Umgebung Gnome, dessen Bibliotheken Pygtk, Glade und Cairo es verwendet. Derzeit arbeitet das Werkzeug nur mit dem freien Wine zusammen, in zukünftigen Versionen soll es auch dessen kommerzielle Abkömmlinge Cedega und Crossover Office unterstützen.

Das erste Meilenstein-Release von Wine-Doors steht auf der Download-Seite des Projekts als Tarball bereit. Binärpakete gibt es derzeit noch nicht. Dank einer Partnerschaft mit Sabayon Linux soll diese Distribution aber demnächst Wine-Doors 0.1 enthalten.

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Benjamin Quest
18 Jahre her

Finde ich gut. Allerdings wieso um alles in der Welt ein Opera-Paket? Opera bietet für Hinz und Kunz Linux-Binaries an … Slackware, Madriva, Ubuntu, SuSE, Fedora, Debian, Mepis, Gentoo, RedHat, … Statisch gelinkt, na gut, aber bisher haben alle Versionen bei mir bestens funktioniert.

GoaSkin
18 Jahre her
Reply to  Benjamin Quest

Opera findet man zum Teil auch dynamisch gelinkt, aber du hast Recht. Wie in meinem anderen Beitrag
erwähnt halte ich die genannte Software insgesamt für verfehlt, da die Priorität auf Software gesetzt ist,
für die nicht wirklich Bedarf besteht.

GoaSkin
18 Jahre her

Ich denke nicht, daß WINE vor allem die Hürde hat, daß man mangelnder Benutzerfreundlichkeit nachhelfen muß. Das Paket WineDoors wie auch das kommerzielle CrossOver sehe ich als ein wenig verfehlt, da die Priorität auf die Unterstützung von Windows-Anwendungen gesetzt wird, für die der Bedarf eher gering ist. Von dem was hier genannt wird, ist vielleicht Dreamweaver interessant. Alles andere gibt es entweder eh schon für Linux oder geeignete Alternativen, die die Windows-Software eher überflüssig machen. Solch ein Tool wäre eher zur sauberen Installation von Anwendungen nützlich, zu denen man im Opensource-Bereich vergeblich nach etwas sucht, was das Alpha-Stadium verlasen hat.… Mehr »

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