“Der Aufwand für einen Umstieg auf das neue MS Office 2007 ist in etwa gleich groß wie der Aufwand für den Umstieg auf das Open-Source-Pendant OpenOffice”, erklärte Peter Pfläging, IT-Beauftragter der Stadt Wien heute im Rahmen einer Pressekonferenz. Die Stadt Wien ist ebenso wie München einer der Vorreiter im Einsatz von Open Source. Bereits seit 1990 läuft freie Software auf Servern des Rechenzentrums, seit 2000 zunehmend auch auf den Desktops der Mitarbeiter.
Mit dem hauseigenen Projekt Wienux bietet die Stadtverwaltung eine Debian-basierte Alternative, inklusive OpenOffice und Mozilla Firefox als Browser. Wien setzt dabei auf den freiwilligen Umstieg: “Rund 1.000 Mitarbeiter konnten bisher vom Einsatz des Betriebssystems Wienux überzeugt werden. OpenOffice hingegen findet sich durch die Möglichkeit der Parallelinstallation mittlerweile gar auf rund 8.500 PC-Arbeitsplätzen”, so Pfläging in einer Meldung von Pressetext Austria. Insgesamt wünscht Wien die Umstellung für möglichst alle 16.000 Arbeitsplätze. Die Stadt München verfolgt mit LiMux ein ähnliches Konzept, allerdings ist das Großprojekt noch mit Vorbereitungen zur Migration aller Desktops beschäftigt.
[1] http://www.muenchen.de/Rathaus/referate/dir/limux/89256/
[2] http://www.wien.gv.at/ma14/wienux.html




