OpenEMM: E-Mail-Marketing mit Open Source

OpenEMM: E-Mail-Marketing mit Open Source

Die Firma Agnitas hat laut Eigenwerbung mit OpenEMM die erste professionelle E-Mail-Marketing-Lösung auf Open-Source-Basis zum Download freigegeben. Nach einer dreiwöchigen öffentlichen Testphase der Beta-Version steht nun die Final Release auf der Projekt-Homepage und auf SourceForge zum Download bereit. OpenEMM nutzt Linux als Betriebssystem und wird über den Browser bedient.

Die Code-Basis von OpenEMM wird seit 1999 entwickelt und von Unternehmen wie IBM, Siemens und Tiscali als kommerzielles Produkt eingesetzt. Agnitas gibt als Hauptunterschied zwischen kommerzieller und Open-Source-Variante an, dass die Benutzer die freie Version auf einem einzelnen Rechner läuft, während der kommerzielle E-Marketing-Manager auf verteilten Servern gehostet wird und damit praktisch unendlich skalierbar sei. Ansonsten seien 90 Prozent der Funktionalität identisch. Preise für die kommerzielle Variante werden nicht genannt, in individuellen Angeboten ist aber von fünfstelligen Summen die Rede.

Als Grund für die Freigabe unter der Mozilla Public License nannte das Münchner Unternehmen im Gespräch mit der Redaktion die angestrebte Internationalisierung. “Bereits in den ersten Wochen hatten wir Downloads aus über 50 Ländern,” erklärte Stefan Rusche von der Agnitas AG. “Das ist ein Bekanntheitsgrad und eine Entwicklerbasis, die wir auf einem anderen Weg nie so schnell erreicht hätten.”

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rudolf mittelmann
19 Jahre her

Kleine Frage: was ist der Unterschied zwischen E-Mail-Marketing und Spam?

Britta Wülfing
19 Jahre her

Email-Marketing setzt die Einwilligung des Empfängers voraus, im Idealfall per “Double-Opt-In”. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Double_Opt-In

Anonymous Anonymous
19 Jahre her

Trotzdem wird damit auch Spamern eine schöne OSS bereitgestellt.
Hoffentlich entwickeln diese dann am Programm mit ;-)

Stefan Rusche
19 Jahre her

Hallo,

zum Spammen gibt es auf SourceForge.net wesentlich bessere Tools. Mit dem OpenEMM lassen sich beispielsweise keine Bulkmails versenden, Bounces werden ausgewertet und Soft Bounces gequeuet. All das lässt die Versand-Performance sinken, was für Spammer aber das entscheidende Kriterium ist.

Gruß, Stefan Rusche

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