Aktualisiertes SysLinuxOS hebt Unterbau auf Debian 12

Aktualisiertes SysLinuxOS hebt Unterbau auf Debian 12

SysLinuxOS 12 freigegeben

Die Distribution besteht aus einem für Systemintegratoren vorkonfigurierten Debian-System. Die jetzt veröffentlichte neue Version aktualisiert nicht nur den Unterbau, sondern bietet auch noch einige weitere Verbesserungen.

Anders als Debian 12 arbeitet in SysLinuxOS 12 der Kernel 6.3.8. Diese Version ist zwar die aktuelle stabile, sie erhält allerdings keine Langzeitunterstützung. Des Weiteren tauft SysLinuxOS die Netzwerkschnittstellen nach dem alten Schema, wie etwa „eth0“ oder „wlan0“. Anwender sollten zudem in Hinterkopf behalten, dass „os-prober“ aktiviert bleibt. Diese Grub-Komponente erkennt nach einem Grub-Update alle weiteren installierten Betriebssysteme und fügt sie dem Bootmenü hinzu. Da „os-prober“ auch zu Problemen führen kann, deaktivieren es immer mehr Distributionen – darunter auch Debian 12.

SysLinuxOS 12 verwendet den Mate-Desktop, in Kürze soll noch eine Edition mit Gnome-Desktop folgen. Zwei Conky-Widgets liefern auf der Arbeitsfläche Informationen unter anderem über die Systemauslastung, den Netzwerkstatus und die gerade besonders hart arbeitenden Prozesse. Das Startmenü haben die SysLinuxOS-Entwickler umsortiert. So sammelt die neue Gruppe „Networking“ sämtliche Werkzeuge zur Netzwerkanalyse.

Für Systemintegratoren bringt SysLinuxOS zahlreiche nützliche Tools mit. Dazu zählen gleich mehrere Firewalls, wie etwa Gufw, Firewalld, Opensnitch und Shorewall. Einbruchsversuche erkennt Suricata, bei der Abdichtung des Systems helfen zudem Fail2ban, Firejail, Firetools und Firewalk.

Anwender haben die Wahl zwischen den Netzwerksimulatoren Packet Tracer 8.2.1 und GNS3, obendrauf gibt es Sparrow Wifi. Auch für das Monitoring stehen zahlreiche Softwarepakete bereit, darunter Cacti, Icinga, Monit, Munin, Nagios4, Zabbix-Agent2 und Zabbix-Fronted.

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