Wer in den 1990er Jahren an einem Sun-Rechner gearbeitet hat, kennt die Desktop-Umgebung CDE. Eben jene lebt im Klon NsCDE zumindest optisch weiter. Die jetzt freigegebene Version 2.2 schraubt unter anderem ein klein wenig an der Optik.
Die größte sichtbare Neuerung sind die überarbeiteten Symbole. Kcalc zeigt zudem die Farben des CDE-Taschenrechners dtcalc. Die Themes Rofi und Dunst arbeiten auch mit neueren Programmversionen zusammen. In den CCS-Dateien für die GUI-Frameworks GTK 2 und GTK 3 haben die Entwickler Fehler ausgemerzt und die Farben angeglichen.
NsCDE 2.2 verwendet jetzt Tastenkürzel gemäß dem Schema Common User Access (CUA). Die in vorherigen Versionen genutzten Tastaturkürzel lassen sich über den Keyboard Style Manager zurückholen oder unter der Bezeichnung „nscde1x“ in der Konfigurationsdatei „~/.NsCDE/NsCDE.conf“ aktivieren.
Darüber hinaus haben die Entwickler die „.desktop“-Dateien umbenannt, womit sie besser dem entsprechenden Standard folgen. Abschließend gibt es eine überarbeitete Dokumentation.





