Mit dem Live-System Tails gelangt man ohne Konfiguration über das Tor-Netzwerk anonym ins Internet. Die aktualisierte Version enthält erstmals ein Backup-Werkzeug, lässt sich etwas bequemer von einem externen Datenträger starten und bringt die zentralen Programme auf den neuesten Stand.
Das Backup-Werkzeug soll vor allem den sogenannten Persistent Storage sichern: Sofern man Tails auf einem USB-Stick einrichtet, kann das System dort Dokumente und Einstellungen in einem entsprechenden Bereich dauerhaft speichern. Diesen Persistent Storage sichert das Backup Utility auf einen weiteren USB-Stick. Bislang waren dazu mehrere Handgriffe auf der Kommandozeile notwendig.
Der GRUB Bootloader offeriert ab sofort einen weiteren Eintrag „Tails (External Hard Disk)“. Über ihn lässt sich Tails auf einem anderen Datenträger starten. Damit ist auch das Booten von USB-Sticks möglich, die bislang beim Starten nur die Fehlermeldung „Unable to find a medium containing a live file system“ ausgaben.
Des Weiteren haben die Entwickler zwei Links ergänzt: Sollte sich im Willkommen-Bildschirm nicht der „Unsafe Browser“ aktivieren lassen, kann man Tails über den entsprechenden Punkt direkt neu starten. Wenn der Assistent für die „Tor Connection“ einen Fehler meldet, bietet er direkt einen Link zur Dokumentation an.
Der Tor Browser liegt in Version 11.0.2 vor, im Hintergrund vermittelt Tor 0.4.6.8 die Verbindungen.
Sämtliche Neuerungen fasst die offizielle Ankündigung zusammen.





