Die Distribution hebt nicht nur den Unterbau auf die aktuelle Debian-Version, sondern bietet noch zahlreiche weitere Änderungen. So ersetzt die Desktop-Umgebung LXQt das bislang verwendete LXDE.
LXQt müssen Anwender somit nicht mehr per Hand nachinstallieren. Mit an Bord gekommen ist der Internetbrowser Falcon, der gerade einmal 1 GByte Hauptspeicher belegen soll. Als Alternative zu LXQt steht jedoch weiterhin XFCE zur Wahl.
Bei Problemen mit dem System können Anwender ihre verbaute Hardware mit dem Tool Inxi und dessen grafische Benutzeroberfläche „Inxi-gui“ anzeigen lassen. Nützlich sind diese Informationen vor allem für diejenigen Nutzer, die bei Hardwareproblemen im Emmabuntüs-Forum Hilfe suchen.
Des Weiteren ersetzt der Bildbetrachter gThumb seinen Vorgänger Nomacs. KeePassXC und Onboard ersetzen ihre mittlerweile obsoleten Pendants in Form von KeePassX und Florence. Anwender erhalten zudem SMTube, das Verschlüsselungstool VeraCrypt, RadioTray-NG, Vokoscreen und GtkHash.
Die Emmabuntüs-Entwickler haben ein Tutorial integriert und einige Fehler behoben. Einen Überblick über alle Neuheiten gibt die offizielle Ankündigung.
Emmabuntüs zielt vor allem (aber nicht nur) auf den Einsatz in alten und leistungsschwachen Rechnern sowie Entwicklungsländer. Die Distribution gibt es in verschiedenen Varianten. Die mit „DE“ gekennzeichnete Fassung basiert auf Debian.





