Die Entwickler haben ihrer Desktop-Umgebung dieses Mal kaum neue Funktionen spendiert, dafür aber an vielen Stellen verbessert. Dazu gehört vor allem auch ein leichtes optisches Facelifting.
Neben einem neuen Hintergrundbild gibt es für Benutzer eine komplett neue Sammlung mit Avataren, die sie im Rahmen ihres Benutzerkontos verwenden können. Der gewählte Avatar erscheint unter anderem auf dem Anmeldebildschirm. Die Miniprogramme im System Tray sehen sich ähnlicher als zuvor, wenngleich die dazu vorgenommenen Änderungen eher subtil ausfallen. Das Miniprogramm für die Medienwiedergabe haben die Entwickler optisch überarbeitet, das Widget für die Systemüberwachung sogar komplett neu geschrieben. GTK+3-Anwendung nutzen ein neues Farbschema, ihre GTK+2-Kollegen ärgern Anwender zudem nicht mehr mit falsch dargestellten Farben.
Damit die Suche nach Dateien flotter abläuft, indexiert Plasma die Dokumente auf der Festplatte. Plasma 5.19 bietet hier mehr Einstellmöglichkeiten als die Vorversion. Unter anderem lässt sich das indexieren von versteckten Dateien gezielt abschalten. Darüber hinaus haben die Entwickler mehrere Teile der Systemstellungen überarbeitet, darunter die Optionen für die genutzten Schriftarten und die Tastenkürzel. Weitere kleinere Änderungen sollen die Arbeit mit der Systemverwaltung vereinfachen. Bei der Einrichtung der Bildschirme zeigt Plasma beispielsweise das Seitenverhältnis für jede verfügbare Auflösung an. In einer Wayland-Sitzung können Anwender zudem die Scroll-Geschwindigkeit beim Einsatz von Maus und Touchpad anpassen.
Komplett neu gestaltet kommen die Systeminformationen daher, die jetzt auch über die eingebaute Grafikkarte Auskunft geben. Im Paketmanager Discover können Anwender jetzt einfacher Flatpak-Repositories entfernen, zudem verrät Discover die Version der Anwendungen.
Der Fenstermanager KWin unterstützt Subsurface Clipping, was ein Flackern in einigen Anwendungen reduzieren soll. Die Symbole ganz links oben in der Titelleiste sind nach einem Redesign zudem leichter zu erkennen. Abschließend unterstützt das Tool KSysGuard mehr als 12 Prozessorkerne.
Sämtliche Neuerungen listet ausführlich die offizielle Ankündigung auf.





