Aktualisiertes Devuan basiert auf Debian 10.3 „Buster“

Aktualisiertes Devuan basiert auf Debian 10.3 „Buster“

Devuan 3.0.0 freigegeben

Die Distribution bietet ein Debian-System mit Kernel 4.19, das komplett ohne Systemd auskommt. In der neuen Version 3.0.0 mit dem Codenamen „Beowulf“ stehen Runit und Openrc als weitere alternative Init-Systeme bereit.

Des Weiteren ersetzt Eudev die entsprechenden Udev-Funktionen in Systemd. Als Session-Manager kommen standardmäßig Elogind und Libpam-elogind zum Einsatz. Alternativ steht noch Consolekit bereit. Anwender müssen sich allerdings zwischen Elogind und Consolekit entscheiden, ein gleichzeitiger Betrieb ist nicht möglich.

Im Bootmenü erscheint Devuan unter dem Eintrag „Debian“. Wer das ändern möchte, muss wahlweise die Datei „/etc/os-release“ oder „/etc/default/grub“ anpassen und dann „update-grub“ anstoßen. Sofer das System im UEFI-Modus startet, ist anschließend noch „grub-efi-amd64-signed“ gegen „grub-efi-amd64“ zu tauschen. Damit startet Devuan allerdings nicht mehr bei aktiviertem Secure Boot.

Geändert haben die Entwickler auch das Verhalten von „su“: Anwender müssen ihm immer den kompletten Pfad zur ausführbaren Datei übergeben.

Sämtliche Neuerungen fassen die Ankündigung und die Release Notes zusammen.

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