Die neue Version der Media-Center-Software nutzt neue Video-Decoder und setzt OpenGL voraus. Darüber hinaus unterstützt MythTV 31 jetzt Python 3. Das mittlerweile veraltete Python 2 gilt als deprecated und soll von zukünftigen MythTV-Versionen nicht mehr unterstützt werden.
Für die Videoausgabe muss der Grafikkartentreiber mindestens OpenGL 2.0 oder OpenGL ES 2.0 beherrschen. Die Entwickler warnen zudem vor, dass die nächsten MythTV-Ausgaben eventuell neuere OpenGL-Versionen voraussetzen könnten. Der Umstieg auf OpenGL ermöglicht eine effizientere Videowiedergabe. Gleichzeitig ändern sich damit die Decoder- und Interlace-Einstellungen.
Die hardwarebeschleunigte Videowiedergabe erlauben die Videodecoder über folgende Schnittstellen: VAAPI, VDPAU, NVDEC, VideoToolBox (ersetzt VDA), Video4Linux2 Codecs (ersetzt V4L2-codecs), MMAL und MediaCodec. Die Hardware-Decoder OpenMax und CrystalHD sind nicht mehr an Bord. MythTV 31 kann allerdings noch nicht mit HDR-Inhalten umgehen.
Abschließend haben die Entwickler die Kanalsuche stark verbessert. In der neuen Version der Media-Center-Software MythTV steckt über ein Jahr Arbeit. Ein Upgrade ist nur von MythTV 0.22 oder höher möglich. Sämtliche Änderungen fassen die offiziellen Release Notes zusammen.





