Der Arch-Ableger ArchLabs löst sich zunehmend vom Original. Wir zeigen Parallelen und die neu hinzugekommenen Unterschiede auf.
Die IT zählt bekanntlich zu den schnelllebigen Branchen: Was gestern noch galt, stimmt schon heute oder spätestens morgen nicht mehr. ArchLabs [1] bietet dafür ein gutes Beispiel: Als wir die Distribution zum letzten Mal unter die Lupe nahmen [2], handelte es sich noch um einen Fork von Arch Linux mit grafischem Installationsprogramm und besonderem Fokus auf dem Thema Optik.
Im Dezember 2018 veröffentlichten die Entwickler nun eine neue Version der Distribution und im Januar gleich ein weiteres Update. Während die Aktualisierung vom Januar lediglich kleinere Korrekturen enthielt, langte das Release vom Dezember voll zu: Gleich mehrere Konzepte änderten sich in dem System fundamental.
ArchLabs fußt – wie der Name andeutet – auf der Distribution Arch Linux. Die richtet sich bekanntlich an eher erfahrene Benutzer. Auf diese Weise hat sie es in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp zum Standardwerkzeug gebracht – für jene Anwender wenigstens, denen Red Hat, OpenSuse, Ubuntu und Debian zu viel Dekoration enthalten und die sich nach einer eher puren Linux-Erfahrung sehnen.
Bewegte Geschichte
Wer sich etwas eingehender mit der Open-Source-Welt beschäftigt, der weiß, dass in dieser Community besonders viele Freigeister unterwegs sind und dass es zu einem Thema ganz oft viele divergierende Meinungen gibt. Was mancher aus der Perspektive des externen Beobachters gern als Streit interpretiert, demonstriert in Wahrheit einen der großen Vorteile quelloffener Software: Wer eine Situation vorfindet, die ihm nicht passt, ändert sie – die dazu nötigen Werkzeuge erhält er ja frei Haus geliefert.
Ein tieferer Blick in die Geschichte von ArchLabs zeigt recht eindrücklich, dass die Distribution ihre Existenz eben jenem Effekt in doppelter Weise verdankt. Arch Linux entstand vor etlichen Jahren aus der eben schon beschriebenen Unzufriedenheit mit den etablierten Distributionen. Als Ableger erblickte vor ein paar Jahren BunsenLabs [3] das Licht der Welt – es gilt allerdings vorrangig als legitimer Erbe des eingestellten Crunchbang Linux, das seinerseits auf Debian fußte und ein Debian mit weniger Glitzer sein wollte.
Crunchbang Linux und sein Nachfolger rücken die grafische Oberfläche in den Fokus: Bei beiden kommt der leichtfüßige Fenstermanager Openbox [4] zum Einsatz, den die Entwickler mittels verschiedener Konfigurationen optisch zudem deutlich reduziert haben. Bewusst richten sich beide Systeme an die Nutzer älterer Systeme, die für das von KDE und Konsorten veranstaltete Grafikfeuerwerk schlicht keine Ressourcen haben. Doch selbst Nutzer mit leistungsstarken Workstations wissen den schlichten Openbox-Desktop zu schätzen.
Den Entwicklern von ArchLabs liegt es am Herzen, die Vorteile von Arch Linux auf der einen Seite und von BunsenLabs als Debian-Derivat auf der anderen Seite zu kombinieren. So ergibt sich einerseits der Name und andererseits die Tatsache, dass sich die Optik von ArchLabs stark an jener von BunsenLabs orientiert. Unter der Haube läuft allerdings ein ausgewachsenes Arch Linux.
Wer sich mit früheren Versionen des Systems schon einmal beschäftigt hat, für den heißt es seit Ende 2018 allerdings umdenken: In der neuen Version finden sich zahlreiche Veränderungen.
Der erste Start
Spötter sagen Arch Linux und seinen Derivaten mittlerweile nach, es handle sich bei den meisten Abwandlungen der Distribution eigentlich um Windeier: Bei einer Distribution, die sich vom Original nur durch den grafischen Installer sowie den Splashscreen des Login-Managers unterscheidet, sei es kaum legitim, von einer eigenständigen Distribution zu sprechen. ArchLabs wandelte bisher auf ganz ähnlichen Pfaden.
Wer eine ältere Version installiert hatte, erinnert sich vielleicht noch an den grafischen Installer auf Basis von Calamares. Seinerzeit startete ArchLabs zunächst in ein hauseigenes Live-System und ließ darin den allgemein bekannten Assistenten von der Leine. Dass der eigentlich gar nicht direkt zu Arch Linux gehört, ist vielen Anwendern heute schon gar nicht mehr klar.
Damit ist es nun aber bei ArchLabs 2018.12 vorbei: Wer das nur knapp 870 MByte große Image herunterlädt und auf eine DVD oder einen USB-Stick bannt, der landet nach dem ersten Start des Systems nicht in einer bunten GUI. Stattdessen grüßt der puritanische AL Installer [5] auf der Kommandozeile und zu allem Überfluss noch mit englischem Tastaturlayout. Den in vorherigen Versionen mitgelieferten GUI-Installer gibt es nicht mehr, ebensowenig wie das Live-System, das die Möglichkeit bot, die Distribution vor der Installation zu testen.
Alles per Tastatur
Der Autor begann seine Linux-Sozialisation 1998 mit Debian – also zu einer Zeit, als das bevorzugte Werkzeug für die Installation von Paketen in diesem System noch Dselect war und Apt-Get gerade erst in den Startlöchern stand. Der alte Debian-Installer, der auf den nicht sehr originellen Namen Bootfloppies hörte, war in Sachen Benutzerfreundlichkeit sicher nicht das Maß aller Dinge.
Wer ArchLabs bootet und im AL-Installer landet, der fühlt sich beinah unvermeidlich in eben jene Zeit zurückversetzt (Abbildung 1). Beim Setup bleibt die Maus also erst einmal arbeitslos.

Abbildung 1: Die Zeiten eines Live-Systems sind bei ArchLabs vorbei – nach dem Booten der ISO-Datei landen Sie in einer Shell.
Bevor Sie mit der Installation loslegen, ändern Sie am besten zuerst einmal die Tastaturbelegung (Listing 1), voreingestellt ist das US-Layout. Das gilt insbesondere, wenn Sie später beim Setup ein Benutzerkonto mit Sonderzeichen oder den Buchstaben Y oder Z im Kennwort anlegen möchten, sonst gibt es nach der Installation möglicherweise eine böse Überraschung in Form eines gescheiterten Logins.
Listing 1
$ loadkeys de-latin1-nodeadkeys
Haben Sie die Hürde mit der Tastatur erst einmal gemeistert, gibt sich der Installer im weiteren Verlauf funktional – wenigstens, solange Sie beim Partitionieren den Vorschlag unverändert übernehmen und die Partitionen im nächsten Schritt entsprechend einbinden. Der Versuch einer Installation auf Basis des Logical Volume Managers (LVM) scheiterte während des Tests im letzten Schritt daran, dass das Setup Grub nicht richtig installiert hatte. Was diesen Fehler genau hervorrief, ließ sich im Nachhinein nicht mehr klären.
Technisch solide
Trotz seiner Schlichtheit präsentiert sich der AL Installer in Sachen Funktionalität durchaus auf der Höhe der Zeit: Wer seine Daten etwa per LUKS verschlüsseln möchte, darf das direkt aus dem Installer heraus tun. Pflichtschuldig weist das Programm dann darauf hin, dass das System bei dieser Konfiguration eine separate, unverschlüsselte Boot-Partition benötigt – andernfalls kann der Bootloader Grub nicht auf die benötigten Daten zugreifen. Selbst bei der Wahl der Dateisysteme gibt sich das Programm keine Blöße: Ext4 wie XFS stehen bereit und repräsentieren die gängigsten Probanden in Sachen Dateisystem unter Linux.
Nicht zwangsweise schwierig, aber ein wenig umständlich wirkt jener Teil der Installation, bei der Installer die gewünschten Pakete erfragt. Das Programm teilt dazu das Menü in Kategorien auf, in denen sich jeweils ein paar der bekanntesten Vertreter aus dem fraglichen Bereich finden. Die Sparte Professional etwa enthält LibreOffice. In der Kategorie Browser finden sich Chromium, Firefox und weitere Programme. Bei den Editoren steht – etwas verwirrend – ein originaler Vim nicht zur Auswahl, dafür aber Neo-Vim, ein Fork, der mehr Funktionalität verspricht als das altehrwürdige Original.
Desktops?
Bisher war ganz klar: ArchLabs will BunsenLabs nachbauen und setzt dazu auf den Openbox-Fenstermanager. Garniert mit viel Arbeit am Theme präsentierte der den Desktop dann genauso wie von BunsenLabs gewohnt. Wer einen anderen Window-Manager nutzen wollte, musste den aus den Paketquellen nachinstallieren. Das dürften sich aber wohl nur wenige Anwender angetan haben: Die meisten landeten ja gerade wegen der Kombination aus Openbox und den BunsenLabs-Themes überhaupt erst bei ArchLabs.
Seit Version 2018.12 ist es mit dieser Allianz vorbei: Bei der Auswahl der gewünschten Desktop-Umgebung tauchen neben Openbox jetzt Mainstream-Projekte wie XFCE 4 oder der Gnome-Desktop auf (Abbildung 2). Gut möglich allerdings, dass das einfach nur mit daran liegt, dass ArchLabs jetzt keinen eigenen Installer mehr nutzt, sondern eben auf dem AL Installer aufsetzt. Für Verwirrung sorgt das aber auf jeden Fall.

Abbildung 2: Neben Openbox stehen dem Nutzer bei ArchLabs jetzt schon während der Installation verschiedene Desktops zur Auswahl, darunter XFCE 4.
In der Praxis zeigten sich die installierten Umgebungen sauber und funktional. Die im Rahmen des Tests ausprobierten Desktops XFCE und Gnome boten keine Überraschungen. Das Hauptaugenmerk des Artikels liegt allerdings auf Openbox, da der einfache Fenstermanager nach wie vor als Standard-Desktop gilt (Abbildung 3).

Abbildung 3: So präsentiert sich Openbox in ArchLabs ab Werk: Bei der Startleiste am oberen Bildschirmrand handelt es sich um eine Eigenentwicklung, ansonsten präsentiert sich alles recht dunkel.
Im Herzen Arch
Im Test dauerte es länger, durch die Auswahl der Pakete zu navigieren, als es Zeit in Anspruch nahm, alle anderen Einstellungen im Installer zu machen. Doch wer sich erfolgreich durch die Vorschläge für die Software kämpft, dem stehen bei der Installation keine weiteren Hürden mehr im Weg.
Vom AL Installer erbt ArchLabs eine Funktion, die während der Installation sämtliche eingetragenen Mirrors prüft und den schnellsten auswählt. Während Sie also das Basissystem vom Image installieren, kommt für Updates anschließend von Anfang an der jeweils schnellste Mirror zum Einsatz. Allerdings liefert die Suche nach dem schnellsten Mirror mit hoher Wahrscheinlichkeit von Tag zu Tag ein anderes Ergebnis, das nicht zuletzt von verschiedenen ISPs im Hintergrund abhängt.
Nach der Installation zeigt sich schnell, dass unter der Haube des Systems ein lupenreines Arch Linux läuft: Die Paketquellen zur Installation von Software und Updates unterscheiden sich nicht von jenen beim Original. Dass Sie einen Openbox-Desktop mit einem speziellen ArchLabs-Theme bekommen, der obendrein in verschiedenen Varianten wahlweise hell oder dunkel daherkommt, eignet sich nur bedingt als Unterscheidungsmerkmal zum Vorbild.
Alles kahl
Wer bunte Oberflächen im Stil von Gnome oder KDE gewöhnt ist, der fühlt sich bei ArchLabs in die Steinzeit zurückversetzt. Der komplett in Grautönen gehaltene Openbox-Desktop wirkt kahl und kalt, nur am oberen Rand findet sich die von den Entwicklern programmierte Taskleiste namens Polybar.
Sie ermöglicht per Mausklick Zugriff auf die vier vorkonfigurierten virtuellen Desktops sowie auf einen stark reduzierten System-Tray. Oben rechts findet sich die über die separate Komponente Conky bereitgestellte Systeminfo. Eine Taskleiste mit einem Bereich für Fenster fehlt; Sie navigieren stattdessen per Tastenkombination zwischen den Programmen und Desktops hin und her.
Hier zeigt sich, dass sich dieser Ableger wie das Original eher an versierte Nutzer richtet, deren bevorzugtes Werkzeug zur Eingabe die Tastatur und nicht die Maus ist. Diese Eigenschaft spiegelt sich auch bei der Konfiguration von Openbox wider (Abbildung 4).

Abbildung 4: Deutlich bunter präsentiert sich XFCE 4, das in ArchLabs nun in der Standardinstallation bereitsteht.
Ansonsten hält sich ArchLabs wie Arch Linux vornehm zurück, wenn es um grafische Oberflächen für die Systemkonfiguration geht: Wollen Sie etwa die Auflösung ändern, nutzen Sie dafür Standardwerkzeuge und nicht etwa ein separates Tool. Ähnliches gilt für andere Systemaspekte: Die Entwickler haben hier das Arch-Mantra “Keep it simple, stupid!” quasi bis zur Perfektion getrieben.
Unter der Haube
Die Veränderungen bei der Installation und der Schritt hin zu anderen Desktops stellen zweifellos die größte Neuerung in dieser Version von ArchLabs dar. Unter der Haube gab es aber noch weitere kleine Änderungen, die erst während der Arbeit mit dem System auffallen.
Da ist zunächst die Tatsache, dass ArchLabs jetzt ein anderes Werkzeug nutzt, um die Arch User Repositories (AUR) zu verwalten. Die spielen in Arch Linux eine große Rolle: Sie fungieren als Schnittstelle, um das Original (und folglich die Derivate) mit jenen Programmen zu versorgen, für die es offiziell keine Pakete gibt. Wer sich in der Ubuntu-Welt auskennt, vergleicht sie mit den PPAs.
Das Verwalten der auf einem System aktivierten AURs stellt insofern eine wichtige Aufgabe dar. Die verfügbaren Rezepte bestimmen zu einem großen Teil die Alltagserfahrung, die Anwender mit dem System haben: Am Ende macht ja gerade die Möglichkeit, neue Software unkompliziert zu installieren, den Einsatz einer Distribution erst attraktiv.
Bisher kam für diese Aufgabe das Werkzeug Aurman zum Einsatz. Dessen Entwickler Jonni Westphalen hat vor einigen Monaten allerdings aufgehört, seine Änderungen an der Software der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In einem emotionalen Posting auf Reddit [6] erläutert er die Hintergründe: Seit er das Programm veröffentlicht hat, haben sich Anwender und andere Entwickler über verschiedene Kanäle immer wieder bei ihm beschwert, und das zum Teil in einer Art, die mit “unangemessen” noch wohlwollend beschrieben wäre.
Indirekt macht Westphalen auf einen Effekt aufmerksam, mit dem man es in der FL/OSS-Welt häufiger zu tun hat – die Unfähigkeit vieler Teilnehmer, die meist angebrachte Kritik sinnvoll zu formulieren. Das hat die Community in vielen Bereichen längst verdorben. Wie Linux-Chef Linus Torvalds ein paar Wochen Auszeit zu nehmen, um seine Wutausbrüche unter Kontrolle zu bekommen, täte auch so manchem Mitglied der Arch-Linux-Gemeinde gut.
Die ArchLabs-Maintainer haben für sich jedenfalls beschlossen, beim Verwalten von AUR-Rezepten künftig nicht mehr von externen Lösungen abhängig sein zu wollen. Sie stellen mit Baph (Abbildung 5) daher ein Eigengewächs vor, das eines der wenigen echten Unterscheidungsmerkmale zwischen Arch Linux und ArchLabs darstellt. Laut Aussage der Entwickler fällt die Software noch schlanker aus als Aurman – damit sollte sie sich zumindest einfach warten lassen.

Abbildung 5: Aurman weicht in der neuen ArchLabs-Version dem Nachfolger Baph, der ebenfalls der Feder der ArchLabs-Entwickler entsprang.
Paketupdates en masse
Wie bereits erwähnt setzt ArchLabs auf die Kern-Repositories von Arch Linux auf. Wer möchte, schaltet außerdem in der Pacman-Konfigurationsdatei /etc/pacman.conf den “Testing”-Zweig des Originals frei, was noch aktuellere Software verspricht. Komplementär dazu pflegt ArchLabs aber ein eigenes Paketverzeichnis, das für die neue Version Updates bei den meisten Paketen erhalten hat.
In Sachen Paketpflege präsentiert sich die neue Version von ArchLabs insofern auf der Höhe der Zeit. Wer ein Desktop-Linux für die tägliche Arbeit sucht, findet in ArchLabs jedenfalls hinreichend aktuelle Software, die alle Aufgaben des Alltags zufriedenstellend erledigt – sowohl auf der Konsole als auch grafisch.
Fazit
ArchLabs 2018.12 sowie das zwischenzeitlich erschienene ArchLabs 2019.01 präsentieren sich als gelungene Updates der Distribution, die insbesondere beim Installer mit einigen Überraschungen aufwartet. Das zuvor gepflegte Live-System fiel weg, stattdessen kommen nun mehr Konzepte des Originals in ArchLabs zum Einsatz.
Die BunsenLabs-typische Optik implementieren Sie wie bisher weiter über den leichtfüßigen Window-Manager Openbox. Der richtet sich an Nutzer, die bevorzugt mit der Tastatur hantieren. Wer eher auf Mausklicks steht, wählt nun in ArchLabs leichter als zuvor eine alternative Desktop-Umgebung bereits bei der Installation aus.
Ansonsten halten sich die Unterschiede zum großen Vorbild Arch Linux in engen Grenzen. Die meisten Effekte von ArchLabs könnte man dort mit etwas Arbeit ebenfalls erreichen. Wer auf das Look & Feel von BunsenLabs steht, aber Arch Linux als Basis bevorzugt, der ist bei ArchLabs aber sicher gut aufgehoben. Suchen Sie ein minimalistisches Desktop-System für die tägliche Arbeit, sollten Sie sich ArchLabs unbedingt näher ansehen.
Infos
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ArchLabs: https://archlabslinux.com
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ArchLabs und ArcoLinux: Ferdinand Thommes, “Antipoden”, LU 06/2018, S. 20, https://www.linux-community.de/40231
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BunsenLabs: https://www.bunsenlabs.org
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Openbox: http://openbox.org
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AL Installer: https://github.com/alinstaller/alinstaller
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Statement von Jonni Westphalen: https://www.reddit.com/r/archlinux/comments/9aotjr/aurman_no_longer_being_maintained_publicly/





