Die Entwickler der Distribution Endless OS haben eine neue Version freigegeben. In ihr können Administratoren bestimmen, welche Apps die Benutzer installieren und starten dürfen. Des Weiteren haben die Entwickler die Hardware-Unterstützung verbessert.
Die Kindersicherung bietet Administratoren einige interessante Einstellmöglichkeiten. So können sie die Anzeige im Software-Center auf Anwendungen beschränken, die eine bestimmte Altersfreigabe besitzen. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise alle Programme ausblenden, die nicht für Kinder ab 3 Jahren geeignet sind.
Administratoren können den Standard-Nutzern des Systems auch die Installation von Software generell verbieten sowie den Zugang zu Apps verwehren, die bereits auf dem Rechner eingerichtet sind. Auf diese Weise verbieten beispielsweise Eltern ihrem Kind, den installierten BitTorrent-Client zu nutzen.
Derzeit kann die Kindersicherung noch nicht die eingebauten Anwendungen, wie den Webbrowser, den Dateimanager oder den Texteditor blockieren. Dies soll in einer kommenden Version folgen. Es gibt zudem noch ein paar weitere Probleme. Beispielsweise steht LibreOffice in den Entsprechenden Einstellungen mehrfach auf. Die Entwickler wollen aber auch diese Probleme beheben.
Endless OS 3.5.4 kann auf vielen Intel-Rechnern hardwarebeschleunigt Videos dekodieren. Dies muss allerdings nicht nur das System unterstützen, Anwender müssen auch eine passende Erweiterung von Flathub installieren. Des Weiteren haben die Entwickler den Browser Chromium auf Version 71.0.3578.98 aktualisiert.
Das neue Endless OS 3.5.4 bildet gleichzeitig die Basis des Laptop „Hack“, mit dem Kinder das Programmieren erlernen sollen. In den USA lässt sich das Gerät bereits bei Amazon vorbestellen.





