Die Linux-Distribution Deepin liegt in einer neuen Version vor. Sie basiert auf Debian, bringt aber die selbstentwickelte Desktop-Umgebung Deepin Desktop Environment (DDE) mit. Genau die haben die Entwickler jetzt weiter verbessert.
Das Dock am unteren Bildschirmrand versteckt auf Mausklick alle Symbole im Tray-Abschnitt. Zudem lässt sich das Dock in einen „Efficient Mode“ versetzen, in dem sich das Symbol für die Anzeige des Desktops an den rechten Fensterrand verkrümelt und dort die Form eines etwas unscheinbaren Rechtecks einnimmt.
Das Control Center haben die Entwickler neu gestaltet. Die Wetteranzeige, die System-Widgets und die Werkzeuge am unteren Rand mussten dabei weichen. Im Gegenzug passt sich das Control Center jetzt verschiedenen Auflösungen und Sprachen an. Die Transparenz von Control Center, Dock und dem Launcher Mini Mode lässt sich jetzt im „Personalization“-Modul der Systemeinstellungen anpassen.
GRUB hat ein neues Theme spendiert bekommen. Mit zukünftigen Aktualisierungen sollen weitere Themes folgen. Apropos Theme: Dem alternativen dunklen Theme für den Deepin-Desktop haben die Entwickler jetzt passende Symbole beiseite gestellt. Der Installationsassistent verschlüsselt auf Wunsch die komplette Festplatte.
Der Dateimanager zeigt auf Wunsch die zuletzt vom Anwender geöffneten Dateien an. Darüber hinaus haben die Entwickler zahlreiche Fehler behoben und kleine Details verbessert. So bietet jetzt das Kontextmenü eine „Öffnen mit“-Funktion. Ein Doppelklick auf die Trennlinie in der Spaltendarstellung passt automatisch die Spaltenbreite an. Der Dateimanager bietet zudem eine Unterstützung von hochauflösenden Bildschirmen an (HiDPI).
Abschließend konnten die Entwickler das ISO-Image um 200 MByte verkleinern. Sämtliche Neuerungen fasst die offizielle Ankündigung zusammen.





