SparkyLinux 5.5 aktualisiert Installationsmedien und schmeißt einige Pakete über Bord

SparkyLinux 5.5 aktualisiert Installationsmedien und schmeißt einige Pakete über Bord

SparkyLinux 5.5 „Nibiru“ aktualisiert

Die Entwickler der Distribution SparkyLinux haben die Installationsmedien der Rolling-Variante aktualisiert. Diese bringen jetzt frischere Softwarepakete mit, zudem gab es kleinere Änderungen bei der Softwareauswahl.

SparkyLinux 5.5 basiert auf Debian Testing, wobei die Entwickler die Pakete auf den Installationsmedien am 17. September 2018 aus den entsprechenden Repositories geholt haben. Der Linux-Kernel meldet sich in der MinimalGUI-Fassung von SparkyLinux in der Version 4.18.6, aus den „Unstable“-Repositories können Anwender auch die Versionen 4.18.8 und 4.19-rc4-sparky ziehen. Die LXQt-Fassung von SparkyLinux verwendet standardmäßig den Linux-Kernel 4.18.8 – dieser kommt auch bei Debian zum Einsatz.

Der Installationsassistent Calamares liegt in Version 3.2.1 vor. Der Thunar-Daemon ist jetzt in der Live-Variante der MinimalGUI-Fassung mit OpenBox deaktiviert. Grund ist ein Problem beim automatischen Mounten von Partitionen, die Calamares angelegt hat.

Die Compiler-Suite GCC 7 musste der Nachfolgeversion GCC 8 weichen. Ebenfalls entfernt haben die Entwickler die Pakete „libpam-gnome-keyring“, „vim“, „imagemagick“, „systemd-ui“, „sparky-gexec“ und „xterm“ (Openbox). Auf den LXQt-Medien fehlen zudem „lxtask“, „leafpad“ und „notepqdqq“.

Neu sind hingegen „seahorse“, unter Openbox „rxvt-unicode“ sowie im Fall von LXQt die Pakete „qps“ und „featherpad“.

Calamares und der „Advanced Installer“ entfernen die Cryptsetup-Pakete. Calamares greift zu dieser Maßnahme, sofern das System nicht auf einer verschlüsselten Partition installiert ist.

SparkyLinux gibt es in verschiedenen Varianten. Aktualisiert haben die Entwickler die Rolling-Release-Fassung, die unter der Versionsnummer 5 läuft. Wer diese bereits nutzt, muss die Distribution nicht erneut installieren. SparkyLinux 5.5 existiert wiederum in einer Variante mit LXQt-Desktop sowie in einer abgespeckten, MinimalGUI getauften Fassung. Beide Ausgaben gibt es sowohl für 32-Bit-, als auch 64-Bit-Systeme.

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