Die Distribution Deepin liegt in einer neuen Version vor. Die Entwickler haben vor allem das System optimiert. Deepin 15.7 belegt jetzt weniger Hauptspeicher, spart auf Notebooks Strom und läuft insgesamt flotter. Darüber hinaus fällt das ISO-Image kleiner aus.
Deepin 15.7 basiert auf Debian und bringt die von dort übernommenen Pakete auf den aktuellen Stand. Ein auf die neue Version aktualisiertes Deepin 15.6 holt daher im schlimmsten Fall bis zu 1 GByte Daten aus dem Internet.
Notebooks können automatisch in den neuen Power Safe Mode wechseln, in dem die Geräte bis zu 20 Prozent Energie einsparen sollen. Die entsprechenden Einstellungen nehmen Anwender im Control Center vor. Im Hauptspeicher belegt Deepin 15.7 nur noch rund 800 MByte anstatt zuvor 1,1 GByte – und damit weniger als etwa Konkurrent Ubuntu.
Des Weiteren haben die Entwickler zahlreiche Fehler behoben sowie ein neues Versionsnummernschema eingeführt. Mit Letzterem geht auch eine neue Upgrade-Strategie einher. So besteht die Versionsnummer ab sofort aus drei Ziffern. Die Erste gibt die Hauptversion an (die sogenannte Main-Nummer). Derzeit ist dies die 15, die gleichzeitig auf das Entstehungsjahr 2015 hinweist.
An der zweiten Stelle steht die sogenannte Subversion-Nummer, die sich in der Regel alle drei Monate erhöht. Deepin-Ausgaben mit geraden Nummern bringen dabei vor allem neue Features mit, während sich wie bei Deepin 15.7 Releases mit ungeraden Zahlen auf Optimierungen und Verbesserungen bei der Stabilität konzentrieren. Sollten zwischenzeitlich Sicherheitsaktualisierungen notwendig sein, gibt es noch eine dritte Ziffer (die Minor-Nummer).
Neben diesen größeren Neuerungen gibt es in Deepin 15.7 noch zahlreiche kleinere. So haben die Entwickler das Network-Pluign im Dock überarbeitet, und bei der Installation kann man das System die komplette Festplatte eigenmächtig aufteilen lassen. Sämtliche Neuerungen listet die offizielle Ankündigung auf.





