OpenSuse ist im deutschsprachigen Raum eine der beliebtesten Distributionen. Die neue Version Leap 15.0 ist schnell installiert, auf unserer Heft-DVD finden Sie eine 64-Bit-Version, die auch mit modernen UEFI-PCs kompatibel ist.
Die OpenSuse-Linux-Distribution [1] trägt seit November 2015 “Leap” (deutsch: Sprung) im Namen und hat die 32-Bit-Variante abgeschafft. Das hat unter anderem damit zu tun, dass Leap und alle künftigen OpenSuse-Versionen technisch auf dem Suse Linux Enterprise Server aufbauen, den es seit seiner Version 12 ebenfalls nur als 64-Bit-Version gibt.
Wenn Sie den Ablauf einer Linux-Installation bereits kennen, starten Sie den Rechner mit eingelegter Seite A der zweiten Heft-DVD neu und folgen den Anweisungen der Installationsroutine. Fragen zur Konfiguration beantworten die Hilfefunktion des Installationsprogramms YaST und der Grundlagenartikel zur Linux-Installation auf der Heft-DVD.
Neben der Neuinstallation ist auch die Aktualisierung einer alten Version möglich – das klappt aber nur, wenn das installierte System auch 64-bittig ist. Im Bootmenü der DVD, das Sie mit [F2]+ und Auswahl von Deutsch auf die deutsche Sprache umstellen, finden sich neben Installation und Upgrade noch weitere Einträge, um den Rechner auf Hardwareprobleme zu überprüfen (Mehr / Speichertest) bzw. um bei Problemen ein Linux-System von der DVD zu starten (Mehr / Rettungssystem). Ein Live-System mit grafischer Oberfläche bietet die OpenSuse-DVD nicht. Um OpenSuse zu installieren, wählen Sie über die Pfeiltasten den Eintrag Installation aus und drücken [Eingabe].
Im Willkommensdialog sehen Sie neben einer Kurzinformation zum Datenträger die Lizenzvereinbarung von Novell sowie Sprach- und Tastaturauswahl. Bestätigen Sie die Vorgaben über einen Klick auf Weiter. Im folg...
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