Professionelle DJ-Software für lau? Klingt zu gut, um wahr zu sein. Und doch will sich Mixxx einmal mehr mit den Platzhirschen im Markt anlegen und Linux weiter in den Clubs etablieren. Klappt das?
Der Beruf des DJs hat sich verändert. Waren “Plattenaufleger” früher in erster Linie daran zu erkennen, dass sie ihre Musikauswahl in großen Koffern mit sich herumschleppten, findet die gesamte Albensammlung heute problemlos in der Laptoptasche Platz. Kein Zweifel, der Rechner hat längst auch die DJ-Kanzel in Clubs, Hallen und ganzen Arenen okkupiert, um mithilfe ausgeklügelter Software Tänzer in Ekstase zu versetzen.
Was Vinyl-Fetischisten schnöde verschmähen, birgt nicht zu unterschätzende Vorteile: Moderne DJ-Software erleichtert nicht nur den Transportaufwand durch den sofortigen Zugriff auf tausende, wenn nicht Millionen von Songs auf der eigenen Festplatte oder SSD und im Netz, sondern liefert auch ein ganzes Arsenal an digitalen Effekten mit, mit denen sich diese vorab oder live bearbeiten lassen. Zudem gewähren sie besonders Neueinsteigern in die Mixwelt Zugriff auf Möglichkeiten, die früher nur Profis an den Turntables mit jeder Menge geschultem Talent zugänglich waren: das taktgenaue Einstarten und nahtlose Überblenden etwa, um ein harmonisches Mix-Erlebnis und einen unvergleichlichen Abend in der Erinnerung des Publikums zu hinterlassen.
Kostenfrei und trotzdem professionell?
Kein Wunder also, dass der Markt der DJ-Applikationen dicht besiedelt ist – und die Präferenz für ein Programm fast einem Glaubenskrieg gleichkommt. Marktführer ist Traktor Pro [4] aus der hippen Berliner Softwareschmiede Native Instruments, Puristen schwören hingegen nicht selten auf den Technikpionier Serato DJ [5]. Hinzu kommen Systeme großer Hardwarehersteller wie Pioneer [6] u...
[...]
Liebe Leserin, lieber Leser,
dieser Artikel ist derzeit nicht in vollem Umfang online zugänglich.
Sie haben die Möglichkeit, diesen Beitrag als PDF zu erwerben. Dazu nutzen Sie bitte die Box unter dem Artikel. Alternativ erweben Sie die Ausgabe als PDF in unserem Online-Shop.
EasyLinux-Artikel werden 12 Monate nach der Erstveröffentlichung automatisch freigeschaltet. Weitere Artikel aus der Zeitschrift EasyLinux 10/2018 finden Sie im Archiv.
