Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Aus EasyLinux 07/2018

Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Stromausfall

Notebooks überstehen einen kurzen Stromausfall, weil sie einen eingebauten Akku haben – PCs hingegen schalten einfach ab, und nicht gesicherte Daten gehen verloren. Dagegen hilft eine unterbrechungsfreie Stromversorgung.

Wer einen Desktop-PC oder einen kleinen Home-Server betreibt, hofft bei starkem Unwetter, dass es keinen Stromausfall und auch keine Spannungsspitzen gibt, denn beides kann den Rechner beschädigen oder zumindest einen Neustart verursachen – nicht gespeicherte Änderungen in einem Officeprogramm gehen dabei verloren. Wollen Sie sich davor schützen, kaufen Sie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV; engl.: uninterruptible power supply, UPS), die mit einem starken Akku Geräte mit der üblichen Netzspannung (230 V) versorgen kann. Die werden meist als externe Geräte angeboten, doch alternativ sind auch Vertreter für den Einbau ins PC-Gehäuse verfügbar.

Getestet haben wir die externe APC Back-UPS BX700U-GR [1] und die interne IUPS-401 von Bicker Elektronik [2], die einen 5,25-Zoll-Laufwerksschacht im Rechner belegt. Interessant war für uns vor allem die Kommunikation mit einem Linux-System: Über USB teilen aktuelle Geräte dem PC mit, wenn der Strom ausfällt, so dass der Rechner dann geordnet herunterfahren kann.

Beide Geräte schützen nicht nur vor Stromausfall, sondern auch gegen Überspannungen und Spannungsspitzen. Für Stromausfälle gibt es zwei Szenarien:

  • Ein Ausfall, der nur wenige Sekunden oder Minuten dauert, wird durch den Akku einfach gepuffert: Der Rechner läuft weiter, und wenn auch der Monitor und der DSL-Router an der USV hängen, können Sie währenddessen sogar weiter arbeiten.
  • Ein längerer Ausfall (von mehr als einer Viertelstunde) sprengt den Rahmen: So viel Akkukapazität bieten Standard-USVs nicht. In einem solchen Fall sollte ...

[...]

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