Wer die Kommandozeile mag, wird die Fish-Shell lieben: Anders als Bash & Co. wartet diese mit vielen Innovationen auf, welche die Arbeit in der Shell erleichtern. Wir zeigen, wie Sie die Fish-Shell installieren, nutzen und an Ihre Bedürfnisse anpassen.
Die Kommandozeile unter Linux wirkt für viele Anewender wie aus der Zeit gefallen: Statt bunter Fenster und praktischer Assistenten sieht man hier nur ein Fenster mit viel Text, und die Maus – ein unumgängliches Arbeitsgerät im Alltag der meisten Computernutzer – kommt oft gar nicht zum Einsatz. Statt sprechender Bezeichnungen für Buttons muss man sich allerlei Befehle merken: Der Umgang mit der Kommandozeile erfordert einige Übung und ist nicht von heute auf morgen erlernt.
Wer sich die Mühe trotzdem macht, erlebt oft einen Aha-Effekt: Mit Shell-Befehlen lassen sich viele Arbeiten schneller und effizienter als in einer grafischen Oberfläche erledigen. Seit Jahren kursiert ein Meme im Netz, das scherzhaft die Konfiguration einer Netzwerkkarte unter Windows per grafischer Oberfläche und unter Linux per Kommandozeile vergleicht. Linux, so der Tenor, habe klar die Nase vorn: Während man in Villa Linux schon die neue Netzwerkkonfiguration genießt, klickt man sich in Villa Windows noch durch die diversen Menüs. Auch grafische Oberflächen habe ihre Stärken und sind der Kommandozeile in mancherlei Hinsicht klar überlegen, aber die Kombination aus beiden Welten erlaubt es Ihnen, den besten Nutzen aus Ihrem System zu ziehen.
Die Qual der Wahl
Ganz wichtig: Kommandozeile ist nicht gleich Kommandozeile. Wenn Sie ein Terminalfenster öffnen, landen Sie üblicherweise in einer “Bourne Again Shell”, kurz “Bash” (bash). Es gibt aber diverse andere Kommandozeilenprogramme wie die Z-Shell (zsh) oder die tcsh. All diese Programme...
[...]
Liebe Leserin, lieber Leser,
dieser Artikel ist derzeit nicht in vollem Umfang online zugänglich.
Sie haben die Möglichkeit, diesen Beitrag als PDF zu erwerben. Dazu nutzen Sie bitte die Box unter dem Artikel. Alternativ erweben Sie die Ausgabe als PDF in unserem Online-Shop.
EasyLinux-Artikel werden 12 Monate nach der Erstveröffentlichung automatisch freigeschaltet. Weitere Artikel aus der Zeitschrift EasyLinux 07/2018 finden Sie im Archiv.

