Ihr Kollege braucht den als PNG-Bild geschossenen Screenshot im TIF-Format, und die Freunde können statt LibreOffice-Writer-Dokumenten nur Word-Dateien lesen? In solchen Fällen brauchen Sie einen Konvertierer. Wir stellen einige Tools dieser Kategorie vor.
Das Leben (mit dem PC) könnte so einfach sein, wenn alle Anwender und alle Programme dieselben Dateiformate verwenden würden. Doch Texte, Bilder, Musik und Videos lassen sich auf unzählige Arten auf dem Rechner speichern, und viele Programme unterstützen zwar den Import und Export sehr vieler Dateiformate, aber es bleiben Lücken. Die fallen erst dann auf, wenn Sie z. B. eine E-Mail von Freunden oder Kollegen erhalten und eine als Anhang mitgeschickte Datei nicht öffnen können. Sagt Ihnen die Dateiendung nichts, können Sie im Internet nach einer Erklärung suchen, wozu die Datei überhaupt gut sein könnte – dazu geben Sie die Endung und das Wort “extension” oder “filetype” in einer Suchmaschine ein.
Zu wissen, welche Art Dokument in einer Datei steckt, ist aber nur der Anfang; das Ziel ist, die Datei auch zu öffnen. Dazu wird oft zunächst eine Konvertierung in ein Format nötig sein, mit dem Ihre Anwendungen umgehen können. Einige Konvertierungsprogramme (kurz: Konvertierer oder Konverter) stellen wir in diesem Artikel vor.
Office-Dateien
Das Tool unoconv nutzt LibreOffice, um beliebige Officedokumente in andere Formate zu konvertieren. Sie installieren es unter OpenSuse und Kubuntu bequem über die Paketverwaltung oder auf der Kommandozeile mit
sudo apt install unoconv
(Kubuntu) bzw.
sudo zypper in unoconv
(OpenSuse). Um es zu verwenden, starten Sie zunächst einen Hintergrundprozess:
unoconv --listener &
Dieser “Listener” ist ein kleiner lokaler Dienst, der im Hintergrund LibreOffice (ohne sichtbares Fenster) ...
[...]
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