DocFetcher erstellt einen Index, die eine schnelle Suche im Inhalt Ihrer Dateien erlaubt. Was das Programm leistet und wodurch es sich von den KDE-Bordmitteln unterscheidet, verraten wir in diesem Artikel.
Wenn Sie Ihren Computer regelmäßig nutzen, um Textdokumente – etwa für Ihre private Korrespondenz – zu verfassen, kennen Sie vielleicht das Problem: Mit der Zeit wächst der Berg vorhandener Dokumente auf Ihrer Festplatte, und es wird zusehends schwieriger, den Überblick zu behalten. Dabei sind Textdateien nicht die einzigen Dokumente, die zum Datenchaos beitragen – in den Home-Verzeichnissen der Anwender stapeln sich auch Grafikdateien, digitale Bücher (E-Books), Musikdateien, PDF-Dokumente und viele andere Dateitypen. Das führt zu schrägen Effekten: Viele Nutzer fangen von vorne und mit einem frischen Dokument an, wenn sie etwa ein Abo kündigen wollen – obwohl ähnliche Briefe bereits existieren, die man einfach kopieren und entsprechend anpassen könnte. Ebenso verhält es sich mit aus dem Netz heruntergeladenen PDF-Dateien: Die finden oft den Weg auf die Platte, weil man sie einmal gesucht und gefunden hat – später erinnert man sich dann oft nicht mehr daran, wo genau die Datei abgelegt ist und wie sie heißt. Die Folge: Viele Nutzer suchen sie im Netz erneut und laden sie ein weiteres Mal herunter. Im Downloads-Ordner findet sich oft dieselbe Datei etliche Male, zu erkennen am verräterischen, vom Browser beim Herunterladen angehängten Zahlensuffix (Dokumentname (1).pdf ).
Wenn Ihnen dieses Problem bekannt vorkommt, gehören Sie zur Zielgruppe der Desktop-Indexierer (seltener auch “Indizierer” genannt). Der Ansatz dieser Programme ist nicht neu: Apple sorgte vor etlichen Jahren mit Spotlight in macOS erstmals dafür, dass diese Art von Programm Verbreitung fa...
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