Im Quartalsrhythmus erscheinen viele Programme in neuer Version. Eine Auswahl stellen wir regelmäßig vor. Auf der Heft-DVD finden Sie die passenden Pakete und Installationshinweise (Teil 2/2).
VLC 3.0 – universeller Media-Player
An freier Software interessierte Windows-Anwender kennen VLC als Ersatz für den proprietären Windows Media Player. Wie bei Firefox gibt es auch für Linux eine funktional identische Version.
Audio- und Video-Codecs, viele Containerformate und Dateiendungen: Die Welt der Mediendateien ist wirklich zu komplex, als dass man sie überblicken könnte. Anwender des Allround-Abspielprogramms VLC (Abbildung 8) [1] müssen dies zum Glück nicht: Das Programm mit dem orange-weißen Pylon als Markenzeichen spielt so gut wie alle Musik- und Videodateien ab. Es verhält sich unter Linux, Windows und macOS gleich und ist nicht auf externe, systemweit installierte Codecs angewiesen. Es gibt sogar Versionen für Android und das iPhone.

Abbildung 8: Der weiß-orange Markierungskegel im VLC-Programmfenster signalisiert auf vielen Betriebssystemen: Ich bin für alle Mediendateien gut.
Doppelt versilbert
VLC spielt auch Video-DVDs und manche Blu-ray-Disks ab. Die Filmindustrie besteht darauf, dass sich auch legal gekaufte Silberscheiben nur von kostenpflichtig lizenzierten Programmen abspielen lassen, was sich im Fall von DVDs umgehen lässt, im Fall von Blu-ray-Disks jedoch nicht immer [2].
Prinzipiell unterstützt das Programm DVD- und Blu-ray-Menüs, im Test hakte jedoch das Starten von Kapiteln manchmal. Notfalls lässt sich die Wiedergabe des eigentlichen Films über Wiedergabe / Titel starten (Abbildung 9).

Abbildung 9: Das VLC-Menü startet einzelne Kapitel einer DVD schneller und zuverlässiger als die oft effekthascherisch gestalteten DVD-Menüs.
Bei Titel 1 ode...
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