Wer im Internet surft, hinterlässt Spuren – und wird schnell zum Ziel von Angriffen. Wie Sie Ihre Privatsphäre im Webbrowser Firefox besser schützen, verrät Ihnen der folgende Artikel.
Vielleicht haben auch Sie sich mittlerweile daran gewöhnt, dass die meisten Websites eine Cookie-Warnung einblenden. Der Grund dafür ist die so genannte EU-Cookie-Richtlinie: Sie schreibt vor, dass Websites nicht ohne Weiteres Cookies in den Browsern der Anwender ablegen dürfen. Cookies sind kleine Datenschnipsel, die allerhand Informationen enthalten, z. B. wann ein Benutzer eine Website besucht hat, welche Unterseiten er aufgerufen hat, wohin er weitergesurft ist usw.
Cookies sind fast so alt wie das WWW selbst. Sie dienten ursprünglich dazu, Anmeldedaten zu speichern, damit Anwender sich nicht bei jedem Besuch einer Website neu einloggen mussten. Mittlerweile kommen die kleinen “Datenkekse” auch für andere Zwecke zum Einsatz, und viele wissen nicht, dass Websites nicht nur auf die eigenen Cookies beim Nutzer zugreifen können, sondern auch auf die Cookies anderer Anbieter. Wer sich schon einmal gefragt hat, warum Facebook Werbung für Kochtöpfe einblendet, nachdem er bei Amazon danach gesucht hat, findet hier die Antwort.
Teure Kekse
Gerade Werbetreibende und Onlineshops machen freizügigen Gebrauch von Cookies – ein Grund, warum die EU sich zum Handeln veranlasst sah. Das Gebot, die Zustimmung der Nutzer einzuholen und sie zu informieren, dass eine Website Cookies verwendet, ist im Grunde genommen ein Witz, denn viele Websites funktionieren gar nicht mehr ohne. Cookies können zu einer echten Plage werden, und in kurzer Zeit sammeln sich Unmengen auf dem eigenen Rechner an.
Viele Cookies protokollieren das Surfverhalten, was beispielsweise dazu führen kann, dass Reisebuchungsp...
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