Heft-DVDs 10/2016

Aus LinuxUser 10/2016

Heft-DVDs 10/2016

Neues auf den Heft-DVDs

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.

Austrumi

Das aus Lettland stammende Austrumi 3.4.7 ist hierzulande trotz seiner elfjährigen kontinuierlichen Entwicklung bislang wenig bekannt. Dabei weckt es schon aufgrund des exotisch wirkenden Konzepts unmittelbar Interesse. Es basiert auf der ältesten noch aktiven Distribution, Slackware. Als Fenstermanager kommt das Leichtgewicht FVWM zum Einsatz, das durch eine enorme Flexibilität bei der Konfiguration glänzt. Der Wegfall schwergewichtiger Gimmicks prädestiniert Austrumi geradezu für den Einsatz auf älterer Hardware. Sie booten Austrumi von Seite A der ersten Heft-DVD, ein ausführlicher Artikel ab Seite 12 beschreibt die Distribution.

Anonym surfen mit Tails

Legen Sie beim Surfen gesteigerten Wert auf Anonymität und Privatsphäre, dann führt kein Weg um Tails 2.5 herum. Das auf Debian basierende System lässt sich aus Gründen der Sicherheit nur live starten oder auf USB-Sticks kopieren, der Tor-Browser 6.0.3 ebnet den sicheren Weg ins Internet. Als Grundlage dazu dient ein an diversen Stellen modifizierter Firefox 45.1. Darüber hinaus optimierten die Entwickler die integrierte Firewall. Sie booten die Distribution von Seite A der ersten Heft-DVD. Das unveränderte ISO-Image finden Sie im Verzeichnis isos/.

BlackArch Linux

Die Security-Distribution BlackArch Linux 2016.08.31 auf Arch Linux. Ziel des Projekts ist es, eine möglichst umfassende Sammlung an Hacking- und Security-Werkzeugen aller Art zu integrieren – die aktuell vorliegenden Version bringt weit über 1000 davon mit. Dazu zählen unter anderem der Metasploit-Generator, Wireshark, Burpsuite, Bettercap, Dsniff, Sqlmap und Beef. Um Platz zu sparen, verzichtet BlackArch bewusst auf raumgreifende Desktops wie KDE und Gnome und setzt auf schlanke Varianten wie Fluxbox oder Openbox. Sie starten die Distribution von Seite B der ersten Heft-DVD.

Sparky Linux 4.4

Dank seiner ressourcenschonenden Architektur eignet sich Sparky Linux 4.4 Mate auch zum Betrieb auf älteren Rechnern. Die auf Debian “Testing” basierenden Distribution gibt es in Varianten mit diversen Desktop-Oberflächen, die Spielart mit Maté finden Sie in den 32- und 64-Bit-Ausgaben bootfähig auf der ersten Heft-DVD. Das Original-ISO-Image liegt dort im Verzeichnis isos/. Der Linux-Kernel meldet sich im neuen Release in Version 4.6.4, Version 4.7.1 steht in den Repositories zum Download bereit. Darüber hinaus liegen LibreOffice 5.2.0, das OpenJDK 8 und Gstreamer 1.0 bei. Die eigene Paketverwaltung APTus klettert auf Version 0.3.x und bietet die Möglichkeit, einen Satz vorkonfigurierter Desktops zu installieren.

Mit Sicherheit: ArchStrike Linux

Zu den wichtigsten Aspekten von Distributionen zur Sicherheitsüberprüfung von Rechnerumgebungen gehört die Aktualität der verfügbaren Werkzeuge. Das rückt Arch Linux als eine der der aktuellsten Rolling-Release-Distributionen in den Fokus. Das darauf basierende ArchStrike Openbox 2016.07.21 macht sich sowohl die Aktualität als auch die hohe Qualität von Arch zunutze. Ein Installer hilft, die Distribution auf dem Rechner einzurichten. Allerdings fehlt es ArchStrike hier und da noch an Komfort, von den rund 1200 enthaltenen Werkzeugen führt das Anwendungsmenü bisher nur wenige auf. Seite A der zweiten Heft-DVD enthält die 32-Bit-Version der Distribution, Seite B den 64-Bit-Ableger. Mehr zu ArchStrike lesen Sie ab Seite 72 in diesem Heft 

Neue Programme

Mit Cryptomator 1.1.14 speichern Sie Daten sicher verschlüsselt auch im Netz. Anders als die meisten kryptographischen Programme, die ein profundes Wissen über die Methoden zum Verschlüsseln voraussetzen, richtet sich die Software an Anwender, die nach einem alltagstauglichen Ansatz suchen. Die Software arbeitet transparent im Hintergrund. -> S. 34

Eine profunde Zusammenstellung zum Debian-Paketformat mit ausführlicher Beschreibung der einzelnen Werkzeuge und Schalter bietet Debian Paketmanagement – Konzepte, Werkzeuge und Praxis, das Sie als E-Book in verschiedenen Formaten auf der DVD finden. Das Werk unseren Autoren Axel Beckert und Frank Hofmann unterliegt der Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA). -> S. 80

Iftop**1.0 analysiert auf einer Netzwerkschnittstelle den Datenverkehr zwischen den Rechnern und zeigt, wie viel Bandbreite eine Verbindung benötigt. Das Tool listet die Verbindungen übersichtlich auf und erlaubt es Ihnen, die Ausgabe interaktiv anzupassen. -> S. 10

Bei Lepton 1.2 handelt es sich um ein neues, von Dropbox entwickeltes Bildformat, das in der Lage ist, Bilder im ohnehin schon hoch komprimierten JPEG-Format noch einmal um bis zu 25 Prozent zu verkleinern. Die Software arbeitet verlustfrei (“lossless”), steht derzeit jedoch nur als Konsolenanwendung bereit. -> S. 64

SiriKali**1.1, das vom gleichen Entwickler wie Zulucrypt stammt und bis vor wenigen Wochen noch CryFS-GUI hieß, vereint CryFS, EncFS, GocryptFS und SecureFS unter einer leicht zu bedienenden Oberfläche. -> S. 30

In den letzten Jahren entwickelte sich Tracktion 5 zu einer echten Alternative zu den Digitale Audio Workstations (DAW) Cubase und Konsorten. Das auf der DVD enthaltene Paket eignet sich für 64-Bit-Ubuntu und seine Derivate ab Version 13.04. Die kostenlose, ältere Vollversion der kommerziellen DAW erfordert zum Betrieb eine Online-Registrierung beim Hersteller.

Bei Vifm 0.8.2 handelt es sich um einen Dateimanager mit einer Ncurses-basierten Oberfläche, der einen Großteil seiner Tastenkombinationen vom Editor Vi übernommen hat. Das Tool benötigt kaum Systemressourcen und ist besonders für Vi-Experten ein Muss. -> S. 10

Zulucrypt**5.0.1 bietet eine einfach zu bedienende Oberfläche, die sich zum Verschlüsseln von Dateien, Partitionen und Laufwerken verschiedener Methoden bedient. Das Programm unterstützt verschlüsselte Laufwerke mit LUKS, Truecrypt, Veracrypt und Dm-crypt. Diese dürfen in Dateien, Festplatten und USB-Sticks oder in LVM sowie Mdraid-Volumen residieren. -> S. 38

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