Der Javascript-basierte Editor Visual Studio Code liegt in Version 1.0 vor. Die Release enthält neben vielen Bugfixes einige neue Funktionen und fällt knapp vor den Jahrestag des ersten Release.
Das Unternehmen Microsoft versucht sich auf vielfältige Weise in Open-Source-Projekten. Der Editor Visual Studio Code, das unter einer MIT-Lizenz steht, gehört zu diesen Anstrengungen. Er liegt nun in Version 1.0 vor, die einige neue Funktionen mitbringt: So ist die Software nun in neuen Sprache voll lokalisierbar, darunter Deutsch. Wer mit ES7-Konstrukten arbeitet, darf nun über eine wieder aktivierte Option den internen Syntax-Check abschalten, da dieser die erst vorläufigen Elemente als Fehler markiert.
Der Editor stellt nun über einen Hint-Button bei Bedarf eine Datei jsconfig.json bereit, die den Kontext für ein Javascript-Projekt definiert. Der von vielen Entwicklern gewünschte Goto-Button ist ebenfalls wieder vorhanden. Auf der anderen Seite ist es nun nicht mehr zwingend notwendig, ein komplexes Javascript-Projekt ständig selbst neu zu laden.
Neue Formatierungsoptionen, unter anderem für HTML, basierend auf der BeutifyJS-Bibliothek erleichtern den Umgang mit Quellcode. Zu den Funktionen, die die Arbeit im Alltag vereinfachen zählt auch die Möglichkeit, Dateitypen in Eigenregie mit einer Sprache zu verknüpfen und zwar basierend auf Endung oder Pfad im Dateisystem. Die Möglichkeit, Spalten im Code auszuwählen, gibt eine bessere Kontrolle über homogen strukturierte Code-Blöcke.
Der Editor liegt in der neuen Version unter anderem als RPM- oder Debian-Paket bereit. Er ist in Javascript geschrieben und basiert auf dem Electron-Framework, das zum Einsatz kommt, um Node.js-Applikationen





