Alljoyn, die Sprache für das Internet der Dinge, wird nun auch von Windows 10 unterstützt werden.
Das Open-Source-Projekt Alljoyn will eine gemeinsame Sprache für das Internet der Dinge (IoT) schaffen, mit deren Hilfe sich smarte Gegenstände in unserer Umwelt gegenseitig erkennen, verständigen und Ressourcen austauschen können. AllJoyn wurde ursprünglich von Qualcomm entwickelt, liegt nun aber in den Händen der Allseen Alliance, zu der auch große Firmen wie Sony, Sharp, Bosch, Cisco oder seit Juli Microsoft gehören.
Microsoft will nun AllJoyn in Windows 10 integrieren und dafür Sorge tragen, dass dafür entwickelte Erweiterungen auch wieder in das Open-Source-Projekt einfließen und anderen Plattformen wie MacOS oder Linux ebenfalls zugute kommen. Eine derartige plattformübergreifende Standardisierung wird der Schlüssel dafür sein, dass Geräte unterschiedlicher Hersteller interagieren können und so das Potenzial des IoT ausschöpfen, das Marktforschern zufolge schon bis 2020 auf Dutzende Milliarden Geräte angewachsen sein soll.
Microsoft Open Tech entwickelte eine Infrastuktur für eine kontinuierliche, plattformübergreifende Überprüfung der Microsoft-Updates zu Alljoyn. Die Infrastruktur umfasst im einzelnen:
- die Entwicklung eines SDK für Android API 15 und 16, iOS, OS X, Windows Server 2012, Windows 7 und Windows 8.1. Jede Kombination der beteiligten Architekturen soll unterstützt wreden.
- die Bereitstellung einer Testsuite
- die Bereinigung erkannter Fehler, die durch Codeänderungen von Microsoft oder anderer Beteiligter entstanden sind
- Code Updates durch Microsoft, die die Stabilität des SDK und der Bindings garantieren
- die Erweiterung um neue Features und dazugehöriger neuer Tests für alle Plattformen.





