Britische Regierung setzt zukünftig auf das offene ODF-1.2-Format.

Britische Regierung setzt zukünftig auf das offene ODF-1.2-Format.

Großbritannien wählt ODF 1.2

Die Document Foundation unter deren Dache Libre Office entsteht, feiert. Und sie hat guten Grund dazu, denn die britische Regierung hat entschieden, zukünftig neben PDF/A und HTML auf das Open Document Format 1.2 zu setzen.

Damit handelt es sich um die erste Europäische Regierung, die bei ihren Dokumenten auf proprietäre Formate verzichtet, erklärt die Document Foundation in einem Gratulationsschreiben. Libre Office unterstütze sowohl PDF/A als auch ODF 1.2 und biete zudem ein Hybrid-Format an, dass beide Formate miteinander kombiniere.

Angekündigt wurde die Neuerung auf der britischen Seite von Francis Maude, der bereits vor einiger Zeit als Anhänger offener Standards auftrat (Linux-Magazin berichtete). Er erklärt: “Wir haben auf die Menschen gehört, die uns versichert haben, dass offene Standards die Kosten reduzieren und den Umgang mit der Regierung vereinfachen. Das ist ein ein großer Schritt vorwärts für unsere Agenda zu digitalen Standards der für die  Bürger, Unternehmen und Steuerzahler 1,2 Milliarden Pfund einspart.”

Ein Policy Paper beschäftigt sich mit den Details der Entscheidung und klärt darüber auf, nach welchen Kriterien das Standards Hub ODF 1.2 ausgewählt hat.

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