Die aktuelle Ausgabe von LinuxUser zeigt, welche wichtigen Tools zum digitalen Nachbearbeiten und Archivieren von Fotos Linux bietet, wie Sie einen vollwertigen PC mit einem Mediacenter verschmelzen und die nächste Generation Netbooks mit ARM-Prozessor mit langer Laufzeit punktet.
Zurück aus dem Urlaub wandern Gigabyte an Bildern auf die heimische Festplatte. Der PC auf dem eigenen Schreibtisch hat seit dem Durchmarsch der digitlaen Kameras vielen Funktionen übernommen: Er verbindet Fotolabor, Leuchttisch und Archiv in einem. Wir zeigen, mit welchen Tools Sie Ihre Fotosammlung halb- oder sogar vollautomatisch ordnen und, wie im Fall von Exiftool, gleichzeitig die Metadaten bei Bedarf aktualisieren.
Ein besonders Augenmerk gilt den Raw-Formaten. Diese digitalen Negative enthalten mehr Informationen als gewöhnliche JPGs und bieten Ihnen dadurch mehr Möglichkeiten beim Nachbearbeiten. Mit Rawtherapee stellen wir ein Tool vor, dass diesen Postproduktions-Workflow nun komplett beherrscht und so Funktionen bietet, die an kommerzielle Konkurrenten heranreichen. Zu den wenigen kommerziellen Foto-Tools für Linux gehört Bibble. Da gehört es zum guten Ton, dass wir die aktuelle Version 5 in ein Test unter die Lupe nehmen.
Als besonders Highlight stellen wir aber eine Toolchain vor, mir der Sie dank einiger ausgklügelter Linux-Tools und Skripte fast vollautomatisch High-Dynamic-Range-Motive aus Ihren Aufnahmen erstellen. HDR-Aufnahmen eilt der Ruf voraus, dass sie schwierig zu erstellen seien, und ohne geeignete Technik, zu der zumindest ein Stativ gehört, nichts geht. In einem Workshop zeigen wir, wie Sie mit etwas Weitsicht und einigen cleveren Programmen die gleichen Effekte erzielen, und zwar ohne teure Technik. Davon können Windows-User derzeit nur träumen.
Wer gelegentlich via SSH eine Verbindung zu einem entfernten Rechner aufbaut, dem sind die einschlägigen Parameter nicht zwangsläufig präsent. Hier hilft der Perl Auto Connector mit einem vordefinierten Set, das Sie komfortabel über eine grafische Oberfläche konfigurieren. Steht dann die Verbindung, arbeitet es sich in einem Terminal am schnellsten mit einfachen Textoberflächen. Ein Workshop zeigt, dass diese nicht immer spartanisch ausfallen müssen. In der Hardware-Ecke nehmen wir mit dem HP Compaq Airlife 100 einen echten Langläufer der kommenden Netbook-Generation mit ARM-Prozessor unter die Lupe und zeigen, welche Features das Archos Android Tablet mitbringt.
Auf den Heft-DVDs (2 x DVD-10 mit insgesamt 18 GByte Software) finden Sie diesmal drei besondere Schmankerl:
- Ubuntu 10.04 Ubuntu-User-Edition: Die Redaktion hat die aktuelle LTS-Version von Canonical mit viele Zusatzprogramme und alle wichtige Updates gleich integriert, so dass Sie ohne langes Nachinstallieren gleich zu einem rundum sicheren und kompletten Desktop kommen.
- OpenSuse 11.3: Das runderneuerte System bietet neben vielen Verbesserungen im Detail unter anderem die Möglichkeit zum kompletten Systemupdate mit nur zwei Befehlen.
- Mandriva 2010.1: Mit topaktueller Software und einer intelligent integrierten Konfigurationszentrale lockt die Distribution vor allem Desktop-User, die Wert auf ein bombenstabiles System legen.
Außerdem haben wir für Sie mit Element OS 1.3 ein Mediacenter auf die DVDs gepackt, dass sich sehr komfortabel bedienen lässt, gleichzeitig aber vollen Zugriff auf alle Funktionen des PCs erlaubt, sowie Parted Magic 5.0, das Schweizer Armeemesser für alle Aufgaben rund ums Partitionieren einer Festplatte.
Neben der komplett ausgestatteten DVD-Edition für 8,50 Euro gibt es LinuxUser auch als kostengünstige No-Media-Ausgabe ohne Datenträger für nur 5,50 Euro. Falls Sie das Heft am Kiosk Ihres Vertrauens nicht finden, können Sie es auch versandkostenfrei via Webshop bestellen.
Möchten Sie jeden Monat schon vorab wissen, was die neue Ausgabe bietet, abonnieren Sie die kostenlose, CC-lizenzierte LinuxUser Community-Edition im PDF-Format: Einer ausführliche Inhaltsangabe des aktuellen Hefts und zahlreiche kostenlose Artikel finden Sie auch hier auf der Linux-Community.





