Amforth, eine Forth-Implementierung für Atmel Atmega-Mikrocontroller, ist in Version 3.9 erhältlich. Die GPL-Software erweitert damit die Liste der unterstützten Hardware.
Die Neuzugänge sind Atmega 2561 und das Open-Hardware-Board Arduino Mega (mit Atmega 1280). Vorkompilierte Dateien für letzteres finden sich im 3.9.-Tarball unter dem Namen “forthduino”. Daneben lassen sich CPU-Name, Forth-Name und Versionsbezeichnungen nun aus der Umgebung auslesen. Die Entwickler haben zudem die Dokumentation erweitert und bieten eine Anleitung zur Arbeit mit Amforth und AVR Studio.
Amforth ist unter GPLv2 lizenziert und eignet sich für die Mikrocontroller-Reihe Atmel AVR8 Atmega. Es setzt die Programmiersprache Forth nach dem Standard ANS94 nahezu vollständig um und erlaubt interaktive Sitzungen über die serielle Schnittstelle. Das Kernsystem benötigt rund 8 KByte Flash-Speicher, 50 Byte EEPROM und 100 bis 150 Byte Arbeitsspeicher.
Die Release 3.9 steht als Tarball auf der Amforth-Seite zum Download bereit.





