Noch im Dezember stellte das Weiße Haus erste Richtlinien für eine offene und transparente Regierung auf. Die Organisation Open Source for America doppelt nun nach und gibt Tipps für die Umsetzung mit freier Software.
Bei Open Source for America handelt es sich um die größte Lobbyorganisation für freie Software in den USA. Zu den Mitgliedern gehören unter anderem Canonical, das Debian-Projekt, die Gnome-Foundation, Google, der KDE e.V., Novell und Red Hat. Zusätzlich zu den Richtlinien des Weißen Hauses hat nun die OSFA ihre eignen Guidelines online gestellt, die den einzelnen Institutionen bei der Umsetzung der vom Weißen Haus veröffentlichten Richtlinien bis im April helfen soll.
Das relativ kurze und leicht verständliche Dokument unterteilt die Vorschläge in die Punkte Mitarbeit, Zusammenarbeit und Transparenz. Es rät den Agencies, bei Ausschreibungen auf die Empfehlung eines bestimmten Produktes zu verzichten und den Einsatz freier Software im Allgemeinen zu empfehlen. Zudem sollen die staatlichen Büros so weit wie möglich auf betriebssystemunabhängige Online-Tools setzen und wo Eigenentwicklungen nötig sind, diese unter einer freien Lizenz veröffentlichen, sodass die Zusammenarbeit zwischen den Agencies verbessert werden kann.
Die kompletten Guidelines for Open Government Plans finden sich auf der OSFA-Homepage. Präsident Obama ging bereits im Oktober mit gutem Beispiel voran und stellte das Portal des Weißen Hauses auf das freie CMS Drupal um.





