Eine E-Petition soll die Forschung öffnen

Eine E-Petition soll die Forschung öffnen

Access denied!

Mit einer E-Petition wollen Aktivisten den Druck auf den Bundestag verstärken, endlich die Open-Access-Idee in die Tat umzusetzen. Sie besteht in der Forderung nach freiem Zugriff auf alle “wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen”.

Der Grund für die Forderung von Open Access liegt auf der Hand: Da Steuergelder diese Forschung finanzieren, sollten die Bürger auch Zugang zu den Ergebnissen erhalten. Die Idee ist, die Dokumente zum Beispiel unbürokratisch online zugänglich zu machen.

In der Praxis landen die Forschungsergebnisse jedoch noch immer in recht teuren Fachzeitschriften oder Büchern. Nicht nur die Wissenschaftler selbst zahlen oft Geld, um ihre Forschungsergebnisse in kleinen Verlagen zu publizieren. Auch die Bibliotheken kostet dieser Zugang zu steuerfinanziertem Wissen in Form von Büchern und Datenbanken viel Geld – häufig zuviel. So bestellen viele Bibliotheken an den ohnehin klammen Unis Zeitschriften ab, weil das Geld fehlt.

Das soll Open Access ändern. Die E-Petition hat der Blogger Lars Fischer initiiert, bis jetzt gibt es etwa 12.000 Mitzeichner. Konkret fordert die Petition die Bundesregierung auf, die Vorschriften zu ändern und die technischen Voraussetzungen für Open Access zu schaffen. Sie nimmt noch bis zum 22. Dezember Unterschriften entgegen.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
1 Kommentar
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Hans Im Glück
16 Jahre her

Ende Mitzeichnungsfrist: 22.12.2009
nicht 22.11, wie hier geschrieben.

Nach oben