Beim Stichwort TPM denken die meisten Linux-Nutzer zunächst an DRM und Freiheitsberaubung. Die in manchen Intel-Rechnern verbauten Module lassen sich jedoch auch für nützliche Aufgaben nutzen.
Lizenz per CPU-Kern und DRM sind Dinge, die Linux eigentlich fremd sind. Doch in letzter Zeit haben sich einige Kernelentwickler mit den mögliche positiven Einsätzen von TPM-Modulen beschäftigt und deshalb gibt es im Kernel auch entsprechende Gerätetreiber.
Ein solches mögliches Einsatzszenario ist der Zufallsgenerator von TPM-Modulen. Wie der Fedora-Entwickler Matt Domsch in seinem Blog berichtet, hat er Kontakt zum Linux-Team von Dell aufgenommen und dem Team vorgeschlagen, über den TPM-Chip, der in zahlreichen DEll PowerEdge-Servern verbaut ist, den random number gathering daemon (RNGD) zu füttern. Der RNGD erhält seinen Input normalerweise aus den Mausbewegungen und Tastatureingaben, beides Dinge, die in einer Serverumgebung normalerweise nicht regelmäßig vorkommen.
Das Dell-Team hat nun einen Patch für die rng-tools geschrieben, der die passenden Zufallswerte aus dem TPM-Chip bekommt. Wer also über einen entsprechenden Rechner mit TPM-Modul verfügt, muss in Zukunft nur noch den TPM-Support im BIOS freischalten, um an genügend Zufallszahlen zu kommen. Vorerst wartet der Patch allerdings noch darauf, in den offiziellen Zweig der rng-tools aufgenommen zu werden.






Mit Intel i810 oder IBM-Hardware geht das ja schon lange. Die Daten tragen dann einfach zu dem bei was aus /dev/random kommt.